Hartmut Koschyk, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten zur Eröffnung der Wanderausstellung «Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart» in Forchheim: „Der Anlass, die Ausstellung gerade jetzt hier zu zeigen, ist ein historischer: 250 Jahre seit Beginn der Einwanderung von Deutschen in Russland.

 

Aber die Ausstellung beschränkt sich nicht nur auf das Historische. Sie führt uns aus der Vergangenheit der Russlanddeutschen und ihrem Schicksal bis in das Hier und Jetzt – zu unserem gemeinsamen Leben in der BRD mit seinen Herausforderungen und Erfolgen. Das Bundesministerium des Innern schätzt die Ausstellung, die mittlerweile in sieben Exemplaren bundesweit unterwegs ist und hat weiterhin ein großes Interesse an einer Förderung. Denn die Ausstellung selbst und die sie begleitenden Veranstaltungen – wie Kultur– und Begegnungstage, Vorträge, Podiumsdiskussionen und Informationstage für Schulklassen – tragen dazu bei, der Öffentlichkeit die Geschichte der Russlanddeutschen nahezubringen und den Bogen bis in die Gegenwart zu schlagen. Einige Vorurteile gegenüber den Deutschen aus Russland werden ausgeräumt und positive Integrationsbeispiele dargestellt. So sorgt die Ausstellung mit ihrem Gesamtpaket für eine Verbesserung des Öffentlichkeitsbildes und für mehr Akzeptanz dieser Bevölkerungsgruppe in der Gesellschaft.“

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