Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte bei seinem Staatsbesuch den Reformkurs in Usbekistan. Bei einem Gespräch mit Staatspräsident Schawkat Mirsijojew sagte Steinmeier: „Wir verfolgen den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufbruch unter Ihrer Führung mit viel Respekt und Sympathie.“ Der Weg sei noch weit, aber Deutschland werde Mirsijojew bei dem eingeschlagenen Reformkurs unterstützen.

Steinmeier war Anfang der Woche in das zentralasiatische Land gereist. Im Gepäck: die Zusage des Entwicklungsministeriums über 123,8 Millionen Euro für die Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren. Die deutsche Kooperation mit Usbekistan konzentriert sich auf die Schwerpunkte Gesundheit und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Außerdem begleitete eine Wirtschaftsdelegation den Bundespräsidenten, darunter  Vertreter großer Unternehmen wie Siemens, Linde, MAN und Claas.

Mit seinen rund 32 Millionen Einwohnern ist Usbekistan der größte Markt in Zentralasien. Nach dem Tod des ersten Präsidenten Islam Karimow hat Mirsijojew Wirtschaftsreformen vorangetrieben und das Land wieder für ausländische Investoren und Touristen attraktiv gemacht. Auch beim Schutz von Menschenrechten gab es Fortschritte. So wurden inhaftierte Journalisten aus den Gefängnissen entlassen und erst kürzlich die Internetzensur aufgeweicht. (dw.com, BMZ)

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