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Interview

Seit 23 Jahren in der Region aktiv: Jörg Hetsch.

Jörg Hetsch: „Kasachstan wird seine führende Rolle behaupten können“

Jörg Hetsch ist seit zehn Jahren Delegierter der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien und seit 2012 Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Wirtschaft in der Republik...
Julia Tappeiner

Julia Tappeiner: „Einige Ansichten sind nur schwer zu akzeptieren“

Sie kommen als Austauschstudenten, Freiwillige, Sprachassistenten oder Praktikanten. Was zieht junge Menschen nach Kasachstan? In einer losen Reihe stellen wir einige von ihnen vor,...
Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Kasachstan: Rolf Mafael.

Rolf Mafael: „Die Landwirtschaft hat große Zukunft für unsere Beziehungen“

Rolf Mafael ist seit Juli 2016 der deutsche Botschafter in Kasachstan. Nach dem Jubiläumsjahr 2017 stehen für die kommenden Jahre neue Aufgaben an, um...
Goethe-Sprachassistentin Elisabeth Rudolph bringt den Schülern spielerisch Deutsch bei.

Elisabeth Rudolph: „Ich wollte mir selbst ein Bild von Karaganda machen“

Sie kommen als Austauschstudenten, Freiwillige, Sprachassistenten oder Praktikanten. Was zieht junge Deutsche nach Kasachstan? In einer losen Reihe stellen wir einige von ihnen vor,...
Ayla Opatz wird noch bis Anfang Februar als Kulturweit-Freiwillige beim DAAD arbeiten.

Ayla Opatz: „Lächelnde Grenzbeamte sind eine Besonderheit“

Sie kommen als Austauschstudenten, Freiwillige, Sprachassistenten oder Praktikanten. Was zieht junge Deutsche nach Kasachstan? In einer losen Reihe stellen wir einige von ihnen vor,...
Lars Buchholz

„Die Hilfsbereitschaft ist beeindruckend”

Sie kommen als Austauschstudenten, Freiwillige, Sprachassistenten oder Praktikanten. Was zieht junge Deutsche nach Kasachstan? In einer losen Reihe werden wir künftig einige von ihnen...
Das Kriegsgefangenen-Denkmal von Kysyl-Kija.

Kriegsgefangene in Turkestan: Gespräch mit dem Historiker Peter Felch – Teil 1

Etwa 200.000 Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee waren im 1. Weltkrieg in russischen Kriegsgefangenenlager im Gebiet des Generalgouvernements Turkestan interniert. Beachtet man die Vielsprachigkeit der...
Eva Schmitt ist die neue Leiterin beim Goethe-Institut Kasachstan.

„Es reizt mich zu sehen, wie Kasachstan sich entwickelt“

Eva Schmitt ist seit einigen Wochen die neue Leiterin des Goethe-Instituts in Kasachstan. Für sie ist das Leben in Zentralasien eine neue Erfahrung, auf...
Oleg Friesen, Gründer der Seite ''RDgegenAfD" .

„Wir sind Russlanddeutsche und wir sind Europäer“

Eigentlich ist Oleg Friesen ein unpolitischer Mensch. Der 38-Jährige kam Anfang der 1990er aus Nowosibirsk nach Deutschland. Es folgten Abitur, Studium, Arbeit und Familie....
Ahiko Tetsurō in seiner Wohnung in Aktas

Japanische Kriegsgefangene in Kasachstan: Ahiko Tetsurō

Clara Momoko Geber, Japanologin und Slawistin, begab sich in der ersten Jahreshälfte auf die Suche nach InformantInnen zum Thema „Japanische Kriegsgefangene in Kasachstan und...
Claudia Schwaiger studiert Konferenzdolmetschen (Französisch und Russisch) an der Karl-Franzens-Universität in Graz, Österreich, und ist spezialisiert auf das Lernen von Sprachen und Kulturen. Derzeit arbeitet sie als Praktikantin bei der DAZ.

Sprachtandem – Fremdsprachenlernen aus erster Hand

Wer schon immer Deutsch lernen wollte, sollte sich Beispiel an unseren Tandem-Lernern nehmen. Seit die DAZ die Initiative zum Sprachaustausch startete, haben sich schon...

Tandem-Anzeige | Claudia Schwaiger

Mein Name ist Claudia Schwaiger und ich bin eine Sprachstudentin aus Graz, Österreich. Von Juli bis Ende September 2017 mache ich ein Praktikum in...

Tandem-Anzeige | Linda Winkler

Mein Name ist Linda Winkler, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Österreich. Seit September 2016 lebe ich mit meinem Mann in Almaty....

Tandem-Anzeige | Dominik Urak

Mein Name ist Dominik Urak und ich bin Student aus Wien. Im Juli und August 2017 mache ich ein Praktikum in Almaty. Weil ich...

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#humansofastana Tengiz Katscharidze erzählt:

"Im Jahr 2001 habe ich mein Studium in Georgien an einer deutschsprachigen Fakultät für Wirtschaft und Recht abgeschlossen. Daraufhin fand ich heraus, dass die GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Anm. d. Red.) Stipendien für Absolventen aus der GUS-Region verteilt und es einem ermöglicht, in Deutschland an Projekten in den Bereichen Landwirtschaft und Management mitzuarbeiten. Deutschland hat mich schon immer interessiert, weil meine Familie der deutschen Kultur und Sprache seit jeher sehr nahe steht. Meine Mutter ist Professorin für Deutsch an einer Universität in Georgien.

So bin ich dann über die GTZ für ein zweijähriges Studium nach Deutschland gegangen. Dort habe ich auch meine Ehefrau Assel kennengelernt. Sie war ebenfalls Stipendiatin dieses Programms. Vielleicht war es Schicksal, dass wir uns dort getroffen haben. Es war eine sehr lustige und interessante Zeit – eine der schönsten in meinem Leben!

Nach dem Studium lebten Assel und ich zuerst ein Jahr lang getrennt, da wir beide nach unserem Abschluss in unsere Heimatländer zurückkehrten. Aber wir sind über das Internet und Telefon in Kontakt geblieben.

Die Verbindung zwischen Georgien und Kasachstan war damals sehr schlecht. Es gab keinen Direktflug, meine erste Reise nach Kasachstan dauerte daher 48(!) Stunden. Von Tiflis nach Baku bin ich mit dem Bus gefahren, von Baku nach Taschkent habe ich das dann Flugzeug genommen. In Taschkent bin ich in das nächste Flugzeug gestiegen und nach Almaty geflogen. Von Almaty habe ich dann den Zug nach Astana genommen. Und das alles nur, weil ich Assel wiedersehen wollte. Und das war auch noch im Winter. Man kann sagen, dass das ein kleiner Kultur- und Klimaschock für mich war. Ich konnte in Astana bei -35° Celsius kaum atmen. Aber es hat sich gelohnt!

Im Sommer 2005 haben wir endlich geheiratet und dann zehn Jahre lang in Georgien gelebt. Im Jahr 2014 sind wir zusammen mit unseren Kindern nach Astana gezogen. Hier konnte ich weiter meiner Lieblingstätigkeit nachgehen. Im Moment leite ich das „Café Tselinnikov“ und vor Kurzem haben wir noch ein paar interessante Lokale in Astana aufgemacht, die Bars „Punkt P“ sowie „404Barnotfound“.

Inzwischen leben und arbeiten wir hier so schon seit über drei Jahren und fühlen uns in Astana sehr wohl."
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