fbpx

Interview

Anatoli Steiger wurde 1941 in Neu-Freudental bei Odessa geboren und starb am 04. Juni 2015. 1944 flüchtete seine Familie über Polen nach Deutschland und wurde in Mecklenburg eingebürgert. 1946 folgte die „Repatriierung“ nach Sibirien. In seinen Jugendjahren arbeitete Steiger zuerst auf Baustellen in Nowosibirsk. 1962-1968 studierte er Journalistik an der Universität Swerdlowsk (heute Jekaterinburg) und arbeitete danach für verschiedene Zeitungen, darunter in der Perestroika-Zeit vier Jahre lang als Korrespondent der TASS. (Foto aus 2005)

„Ich befand mich in einer falschen Zeit“

Anatoli Steiger, geboren 1941 in Neu-Freudental bei Odessa, arbeitete zu Lebzeiten als Journalist und Schriftsteller. Eines der letzten Interviews mit dem Russlanddeutschen konnte Agnes...
Barbara von Münchhausen beim Gletschermusik-Festival in Bischkek im Jahr 2013.

Kulturarbeit – selbst auf der Antarktis

Auf Barbara von Münchhausens Abschiedsfeier versammelten sich VertreterInnen kasachischer und deutscher Kultur– und Bildungsinstitutionen, um für ihren jahrelangen Einsatz im Kultur– und Sprachbereich zu...
„Es gibt das Sprichwort: Wenn du einen Fremden heiratest, dann wirst du glücklich“

Jede gute Hochzeit beginnt mit Tränen

„Grab and Run“ heißt der Dokumentarfilm von Roser Corella. Die Filmemacherin aus Barcelona lebt in Berlin und ist nach Kirgisistan gereist, um einen Film...

Brautraub ist ein Verbrechen

Immer wieder entbrennen nach Entführungen von Mädchen und Frauen in Kasachstan heiße mediale Diskussionen über die Strafbarkeit von Brautraub und den Umgang mit diesem...
Im Gespräch mit Dietmar Schmitz, dem Kommissar des Deutschen Pavillons.

„Zufrieden mit der Zusammenarbeit“

Seit über 50 Tagen läuft die Expo in Astana nun bereits. Bei der Bestandsaufnahme zur Halbzeit zeigt sich Kommissar Dietmar Schmitz als oberster Repräsentant...
Mikhail Akulov, der Tausendsassa: Neben seiner universitären Tätigkeit organisiert er Kinoklubs, öffentliche Vortragsserien und ist Speaker bei zahlreichen Veranstaltungen.

Mikhail Akulov – der Wegbereiter

Mikhail Akulov ist Dozent an der Kaschisch-Britischen Technischen Universität (KBTU). Der 35-Jährige kümmert sich um die Verwaltung, unterrichtet Geschichte Europas sowie des 20. Jahrhunderts...
In der Gondel fahren Pastor Gennadi und wir zum Skigebiet Schimbulak (li. Diana Köhler).

Vom Physiker zum Geistlichen: Pastor Gennadi

Pastor Gennadi ist groß und sonnengebräunt, in diesem Jahr wird er 72 Jahre alt. Einige Redaktionsmitglieder der DAZ machen mit ihm einen Ausflug zum...
„Besser leben mit Luther. Luthers Lebens-weisheiten – gesammelt von Björn Akstinat“ | IMH-Verlag | ISBN 978-3-9815158-3-1

Mit Luther durch‘s Leben

Björn Akstinat ist der Gründer der Organisation Internationale Medienhilfe (IMH) und arbeitet als Autor, Medienberater und Modefotograf. Sein Buch „Besser Leben mit Luther –...
Abdo Dohaim ist nicht nur ein beliebter Kommilitone, sondern auch ein Geflüchteter.

Der Kampf ums Leben

Unsere Autorin lebt und studiert in Hamburg. Ihr internationaler Freundeskreis beherbergt viele interessante Persönlichkeiten. Zu ihrer Überraschung erfährt sie irgendwann, dass einer ihrer Freunde...
Philipp Meuser – Architekt und Publizist.

Philipp Meuser: „Astana ist der Prototyp der Eurasischen Stadt“

Philipp Meuser ist Architekt, Autor und Verleger in Berlin. Zahlreiche Bauprojekte und Reisen haben ihn in den vergangenen Jahren nach Zentralasien geführt. In seinen...
Claudia Schwaiger studiert Konferenzdolmetschen (Französisch und Russisch) an der Karl-Franzens-Universität in Graz, Österreich, und ist spezialisiert auf das Lernen von Sprachen und Kulturen. Derzeit arbeitet sie als Praktikantin bei der DAZ.

Sprachtandem – Fremdsprachenlernen aus erster Hand

Wer schon immer Deutsch lernen wollte, sollte sich Beispiel an unseren Tandem-Lernern nehmen. Seit die DAZ die Initiative zum Sprachaustausch startete, haben sich schon...

Tandem-Anzeige | Claudia Schwaiger

Mein Name ist Claudia Schwaiger und ich bin eine Sprachstudentin aus Graz, Österreich. Von Juli bis Ende September 2017 mache ich ein Praktikum in...

Tandem-Anzeige | Linda Winkler

Mein Name ist Linda Winkler, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Österreich. Seit September 2016 lebe ich mit meinem Mann in Almaty....

Tandem-Anzeige | Dominik Urak

Mein Name ist Dominik Urak und ich bin Student aus Wien. Im Juli und August 2017 mache ich ein Praktikum in Almaty. Weil ich...

DAZ auf Facebook

#humansofastana Tengiz Katscharidze erzählt:

"Im Jahr 2001 habe ich mein Studium in Georgien an einer deutschsprachigen Fakultät für Wirtschaft und Recht abgeschlossen. Daraufhin fand ich heraus, dass die GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Anm. d. Red.) Stipendien für Absolventen aus der GUS-Region verteilt und es einem ermöglicht, in Deutschland an Projekten in den Bereichen Landwirtschaft und Management mitzuarbeiten. Deutschland hat mich schon immer interessiert, weil meine Familie der deutschen Kultur und Sprache seit jeher sehr nahe steht. Meine Mutter ist Professorin für Deutsch an einer Universität in Georgien.

So bin ich dann über die GTZ für ein zweijähriges Studium nach Deutschland gegangen. Dort habe ich auch meine Ehefrau Assel kennengelernt. Sie war ebenfalls Stipendiatin dieses Programms. Vielleicht war es Schicksal, dass wir uns dort getroffen haben. Es war eine sehr lustige und interessante Zeit – eine der schönsten in meinem Leben!

Nach dem Studium lebten Assel und ich zuerst ein Jahr lang getrennt, da wir beide nach unserem Abschluss in unsere Heimatländer zurückkehrten. Aber wir sind über das Internet und Telefon in Kontakt geblieben.

Die Verbindung zwischen Georgien und Kasachstan war damals sehr schlecht. Es gab keinen Direktflug, meine erste Reise nach Kasachstan dauerte daher 48(!) Stunden. Von Tiflis nach Baku bin ich mit dem Bus gefahren, von Baku nach Taschkent habe ich das dann Flugzeug genommen. In Taschkent bin ich in das nächste Flugzeug gestiegen und nach Almaty geflogen. Von Almaty habe ich dann den Zug nach Astana genommen. Und das alles nur, weil ich Assel wiedersehen wollte. Und das war auch noch im Winter. Man kann sagen, dass das ein kleiner Kultur- und Klimaschock für mich war. Ich konnte in Astana bei -35° Celsius kaum atmen. Aber es hat sich gelohnt!

Im Sommer 2005 haben wir endlich geheiratet und dann zehn Jahre lang in Georgien gelebt. Im Jahr 2014 sind wir zusammen mit unseren Kindern nach Astana gezogen. Hier konnte ich weiter meiner Lieblingstätigkeit nachgehen. Im Moment leite ich das „Café Tselinnikov“ und vor Kurzem haben wir noch ein paar interessante Lokale in Astana aufgemacht, die Bars „Punkt P“ sowie „404Barnotfound“.

Inzwischen leben und arbeiten wir hier so schon seit über drei Jahren und fühlen uns in Astana sehr wohl."
... mehr anzeigenweniger anzeigen

Auf Facebook anschauen