fbpx

Interview

Darchan Mynbai während der diesjährigen deutsch-kasachstanischen Bildungskonferenz in Astana.

Ein Modell, das sich bewährt hat

Die Volksversammlung Kasachstans wurde vor 22 Jahren gegründet. Hinter dieser Institution steht die Idee der interethnischen Harmonisierung. Auf einigen wichtigen politischen Etappen der jungen...
Bartholomäus Minkowski beglückwünscht diesjährige DAAD-Stipendiaten in der Stiftung des Ersten Präsifenten: “Die Jahresarbeit soll gebührend gefeiert werden!“

Jedes Jahr zwei Schritte vor

Seit Herbst 2016 ist Bartholomäus Minkowski, neuer Leiter des DAAD-Informationszentrums in Almaty. In einem kleinen Team aus drei Leuten betreut er in deutschem Bildungsauftrag...
Momentan ist Kuat Bolatow in Großbritannien unterwegs.

Zu Hause in der Welt

Jede Reise verändert die Seele. Die eigene Gesellschaft zu meiden bringt gar nichts, denn die Menschen stoßen ohnehin überall auf sich selbst. Kuat Bolatow...
Andreas Horbelt verwandelt Wissenschaft und Unterhaltung in ein EXPO-Designkonzept.

Deutsches Edutainment und der Algenboom

Andreas Horbelt ist Kreativdirektor des Deutschen Pavillons bei der EXPO 2017 in Astana und somit verantwortlich für Dramaturgie und Design-Konzept der größten ausländischen Länderpräsentation...
Tolganay Talgat – „Torry“ – ist eine junge, kasachische Schauspielerin. In Almaty und Berlin sucht sie nach sich selbst.

Sie will nur spielen

Sie ist anders als viele ihrer weiblichen Schauspielkolleginnen und sticht nicht nur durch ihr markantes Aussehen, sondern auch durch ihren kämpferischen Geist heraus. Deshalb...
Manfred Grund ist seit über 20 Jahren im Zentralasien-Kontext politisch engagiert.

Es gibt noch viel zu tun

Der Ausbau der parlamentarischen Beziehungen scheint Manfred Grund eine Herzensangelegenheit zu sein. Der 61-jährige aus Zeitz im Burgenlandkreis spricht gerne von der bilateralen Freundschaft....
Georg Deges Werdegang ist geradezu mustergültig. Uns erzählt der Jungpolitiker, in Karaganda geboren und bei Kaliningrad aufgewachsen, von seinen Anfängen in Berlin und wie er Russlanddeutschen zu mehr politischer Teilhabe verhelfen will.

Den Populisten Paroli bieten

2004 kam Georg Dege als Spätaussiedler nach Berlin. Er machte das deutsche Abitur, studierteSozialwissenschaften mit Beifach Betriebswirtschaftslehre und schloss den Master in Verwaltungswissenschaften ab....

Antoha MC – Die schönsten Blumen wachsen im eigenen Garten

In der Bar des BAZA Hostel in Almaty stehen an diesem Abend viele junge Menschen dicht beieinander, trinken Bier, reden oder tanzen. Ein schmächtiger,...
Erste „Miss Plus Size Germany“ ist aus Kasachstan

Erste „Miss Plus Size Germany“ ist aus Kasachstan

Bild: privatDina Wacker kommt ursprünglich aus Kasachstan. Sie ist mit ihren Eltern Anfang der 90er Jahre nach Deutschland umgesiedelt. In Deutschland musste die Familie...
Foto: DAZ

Zwischen zwei Großmächten

Der deutsche Botschafter in Kasachstan, Rolf Mafael, spricht im ersten Interview über seine bisherigen Erfahrungen als Botschafter in Südkorea und jetzt in Kasachstan, über...
Claudia Schwaiger studiert Konferenzdolmetschen (Französisch und Russisch) an der Karl-Franzens-Universität in Graz, Österreich, und ist spezialisiert auf das Lernen von Sprachen und Kulturen. Derzeit arbeitet sie als Praktikantin bei der DAZ.

Sprachtandem – Fremdsprachenlernen aus erster Hand

Wer schon immer Deutsch lernen wollte, sollte sich Beispiel an unseren Tandem-Lernern nehmen. Seit die DAZ die Initiative zum Sprachaustausch startete, haben sich schon...

Tandem-Anzeige | Claudia Schwaiger

Mein Name ist Claudia Schwaiger und ich bin eine Sprachstudentin aus Graz, Österreich. Von Juli bis Ende September 2017 mache ich ein Praktikum in...

Tandem-Anzeige | Linda Winkler

Mein Name ist Linda Winkler, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Österreich. Seit September 2016 lebe ich mit meinem Mann in Almaty....

Tandem-Anzeige | Dominik Urak

Mein Name ist Dominik Urak und ich bin Student aus Wien. Im Juli und August 2017 mache ich ein Praktikum in Almaty. Weil ich...

DAZ auf Facebook

#humansofastana Tengiz Katscharidze erzählt:

"Im Jahr 2001 habe ich mein Studium in Georgien an einer deutschsprachigen Fakultät für Wirtschaft und Recht abgeschlossen. Daraufhin fand ich heraus, dass die GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Anm. d. Red.) Stipendien für Absolventen aus der GUS-Region verteilt und es einem ermöglicht, in Deutschland an Projekten in den Bereichen Landwirtschaft und Management mitzuarbeiten. Deutschland hat mich schon immer interessiert, weil meine Familie der deutschen Kultur und Sprache seit jeher sehr nahe steht. Meine Mutter ist Professorin für Deutsch an einer Universität in Georgien.

So bin ich dann über die GTZ für ein zweijähriges Studium nach Deutschland gegangen. Dort habe ich auch meine Ehefrau Assel kennengelernt. Sie war ebenfalls Stipendiatin dieses Programms. Vielleicht war es Schicksal, dass wir uns dort getroffen haben. Es war eine sehr lustige und interessante Zeit – eine der schönsten in meinem Leben!

Nach dem Studium lebten Assel und ich zuerst ein Jahr lang getrennt, da wir beide nach unserem Abschluss in unsere Heimatländer zurückkehrten. Aber wir sind über das Internet und Telefon in Kontakt geblieben.

Die Verbindung zwischen Georgien und Kasachstan war damals sehr schlecht. Es gab keinen Direktflug, meine erste Reise nach Kasachstan dauerte daher 48(!) Stunden. Von Tiflis nach Baku bin ich mit dem Bus gefahren, von Baku nach Taschkent habe ich das dann Flugzeug genommen. In Taschkent bin ich in das nächste Flugzeug gestiegen und nach Almaty geflogen. Von Almaty habe ich dann den Zug nach Astana genommen. Und das alles nur, weil ich Assel wiedersehen wollte. Und das war auch noch im Winter. Man kann sagen, dass das ein kleiner Kultur- und Klimaschock für mich war. Ich konnte in Astana bei -35° Celsius kaum atmen. Aber es hat sich gelohnt!

Im Sommer 2005 haben wir endlich geheiratet und dann zehn Jahre lang in Georgien gelebt. Im Jahr 2014 sind wir zusammen mit unseren Kindern nach Astana gezogen. Hier konnte ich weiter meiner Lieblingstätigkeit nachgehen. Im Moment leite ich das „Café Tselinnikov“ und vor Kurzem haben wir noch ein paar interessante Lokale in Astana aufgemacht, die Bars „Punkt P“ sowie „404Barnotfound“.

Inzwischen leben und arbeiten wir hier so schon seit über drei Jahren und fühlen uns in Astana sehr wohl."
... mehr anzeigenweniger anzeigen

Auf Facebook anschauen