Kulturen und Sprachen verbinden: Das Kasachische Institut für Management, Wirtschaft und Strategische Forschungen (KIMEP) veranstaltete am 10. April das 4. Festival der Modernen Sprachen.

„We are the world, we are the children“ – eine Melodie, die Millionen Menschen auf der ganzen Welt begeistert hat. Am 10. April eröffnete diese Auftaktmelodie, gesungen von einer kasachischen Sängerin, das 4. Festival der Modernen Sprachen in der Great Hall der KIMEP Universität Almaty.

Der „United-Artists-of-America“-Song aus dem Jahre 1985 entfachte die Festival-Atmosphäre im Saal und bewegte die Herzen. Das Miteinander der verschiedenen Kulturen und Sprachen wurde so auch zum Motto des Abends.

Professor Kenneth Saycell, Direktor des Language Center an der KIMEP, begrüßte unter den zahlreichen Gästen Kulturmittler-Organisationen, Botschaften, Universitäten und Sponsoren.
Saycell bezeichnete das diesjährige Festival in seiner Eröffnungsrede als eines der wichtigsten Highlights des Jahres.

Das Lernen und Beherrschen von Fremdsprachen ist heutzutage in der globalen Welt von großer Bedeutung. Die KIMEP-Universität wird dieser Tatsache der Sprachenvielfalt durch einen internationalen Ansatz in der Lehre und insbesondere durch eine hohe Qualität der Fremdsprachenausbildung gerecht.

Die Feierlichkeiten waren jedoch nicht nur den Fremdsprachen gewidmet, sondern auch dem 20jährigen Gründungsjubiläum der KIMEP.

Die bekannte und angesehene Hochschule wurde 1992 nach Erlangung der Unabhängigkeit der jungen Republik Kasachstan von Dr. Chan Ian Beng auf Anordnung des Präsidenten Nursultan Nasarbajew gegründet. Seitdem steht die KIMEP-Universität für moderne und erstklassige Ausbildung auf internationalem Niveau. Mitten im Herzen Zentralasiens studieren – das ist der Traum vieler Studenten, die hier in Almaty zwischen verschiedenen Spezialisierungen im Bereich Wirtschaft, Sozialwissenschaften und Recht wählen und an attraktiven internationalen Austauschprogrammen teilnehmen können.

Das 2007 gegründete Sprachenzentrum der KIMEP-Universität bietet das Magisterprogramm in TESOL an („Teaching English as Second or Other Language“) und bildet hochqualifizierte Spezialisten im Bereich Englisch als zweite Sprache in Kasachstan als auch im Ausland aus.
Diese Ausbildung befähigt die Absolventen, Theorie und Praxis von modernen Fremdsprachen mit dem Schwerpunkt auf Englisch zu unterrichten.

Auf die Hilfe und Unterstützung der Studenten und ihrer Dozenten konnte das Language Center der KIMEP jedoch bauen: Den Zuschauern wurde ein vielseitiges und buntes Kulturprogramm mit kasachischen, russischen, englischen, deutschen und chinesischen Aufführungen geboten.

Von armenischen und aserbaidschanischen Tänzen, beeindruckendem Dombra-Spiel bis hin zu kasachischen und deutschen Volksweisen war eine unglaubliche Vielzahl von Kulturen vertreten.

Die Sprachabteilung für Deutsch unter Leitung von Rauschan Smagulowa hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen: Sie inszenierte mit viel Humor das alte deutsche Volkslied „Ich ging einmal spazieren“ als Singtanz und schwenkte als Erkennungszeichen deutsche Fähnchen.

Auch so manch ein Englisch-Lektor offenbarte sein Gesangstalent auf dem Festival der Modernen Sprachen. Auch die Poesie kam nicht zu kurz. Eine Dozentin für Englisch rezitierte das berühmte Puschkin-Gedicht „Я вас любил“. Die Englisch-Sektion der Sprachenabteilung trug außerdem einfühlsame Balladen in englischer Sprache vor und begeisterte das Publikum mit einer interaktiven Karaoke-Einlage.

Mitreißende Rhythmen und atemberaubende Tänze sorgten für die nötige Festival-Stimmung, so dass das Miteinander der Kulturen hautnah zu spüren war.

Die Botschaft des Festivals der Modernen Sprachen war eindeutig: Fremdsprachen lernen macht Spaß!

Von Malina Weindl

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