Kasachstan sucht heilige Orte

Der kasachische Präsident hatte im vergangenen Jahr das Projekt „100 neue Gesichter Kasachstans“ ins Leben gerufen.
Der kasachische Präsident hatte im vergangenen Jahr das Projekt „100 neue Gesichter Kasachstans“ ins Leben gerufen. | Bild: akorda.kz

Kasachstan hat ein Hundert neue Gesichter, 102 um genau zu sein. Der kasachische Präsident hatte im vergangenen Jahr das Projekt „100 neue Gesichter Kasachstans“ ins Leben gerufen. Durch eine Online-Abstimmung wurden 102 junge Menschen ausgewählt, die sich in ihren jeweiligen Feldern (Wissenschaft, Kultur, Medizin, Business und Gesellschaft) besonders verdient gemacht haben. Darunter sind auch zwei Deutsche: Eduarda Welk und Alexander Künzel.

„Ihr habt euch einem harten Wettbewerb im Internet zur Wahl gestellt. Ihr seid einzigartige Individuen. Die Unabhängigkeit hat euch die Möglichkeit gegeben, euer Talent zu fördern und den Weg in die Zukunft zu ebnen. Ihr werdet ein Vorbild für die heranwachsende Generationen sein“, sagte Nursultan Nasarbajew auf der Abschlussveranstaltung.

Er kündigte außerdem das nächste Projekt an: „Sakrale Geographie Kasachstans“. Es gehe darum, die moderne kasachische Kultur in einer globalen Welt zu entdecken. „Wir kennen Sakralbauten und ihre Geschichten auf der ganzen Welt. Haben wir in Kasachstan etwas Ähnliches? Unsere Aufgabe ist jetzt, ein Hundert sakrale Orte zu finden.“

Люди, вдохновляющие своим примером