Weniger Importe, mehr eigene Produktion, steigende Exporte: Kasachstan hegt große Pläne für seine Nahrungsmittelindustrie. Rund sieben Milliarden USD sollen bis 2021 in die Entwicklung der Branche fließen. Denn trotz großen landwirtschaftlichen Potenzials ist das Land bisher stark auf Nahrungsmittelimporte angewiesen.

Bis 20121 sollen Nahrungsmittel im Wert von 600 Millionen USD zusätzlich ausgeführt werden, gleichzeitig die Importe um 400 Millionen USD sinken. Absatzchancen sieht die Regierung unter anderem in Russland, der VR China und Indien. Ein neues Exportzentrum für die Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie wird das Rückgrat der Exportpolitik bilden.

Obwohl sich die Regierung das Thema Importsubstitution auf die Fahnen geschrieben hat, profitieren auch ausländische Unternehmen von den Plänen. Deutschland ist der wichtigste Lieferant von Maschinen für die kasachische Nahrungsmittelindustrie. (GTAI)

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