Pumpenhersteller Wilo eröffnet Werk in Kasachstan

Wilo

In der Nähe von Almaty wurde am 23. August eine neue Fabrik zur Herstellung von Energiesparpumpen eröffnet. Das Werk der deutschen Wilo Gruppe befindet sich im Gewerbegebiet „DAMU“  in der Region Issyk.

Der Akim des Gebiets Almaty, Amandyk Batalov, begrüßte die Eröffnung des Werks, dessen Errichtung auch mit staatlichen Subventionen aus dem Programm zur industriellen und innovativen Entwicklung gefördert wurde. „Dank der staatlichen Unterstützung hat die Region Almaty das Image einer investitionsfördernden Region. Von 16 Projekten von multinationalen Unternehmen in Kasachstan werden neun in unserem Gebiet umgesetzt“, so der Akim. Zu den Firmen würden der russische Nahrungsmittelkonzern „Marewen Food“, der russische Mineralölkonzern „Lukoil“ und der deutsche Fleischproduzent „Baumann“ gehören. Die Firmen schafften nicht nur Arbeitsplätze, sondern würden auch qualitativ hochwertige Produkte mit dem Siegel „Made in Kazakhstan“ herstellen.

Aus Deutschland waren die WILO-Vorstandsmitglieder Christian Kruse und Jens Dallendörfer zur Eröffnung angereist. Die Gäste, die bei der Eröffnungsfeier anwesend waren, erhielten zudem eine Führung durch das Werk, das nicht nur ein hochmoderndes Produktions- und Prüfzentrum für Pumpen umfasst, sondern auch ein Trainingszentrum für Designer und Ingenieure sowie ein Servicezentrum und ein Produktlager.  „Das neue Werk wird zunächst vor allem für die Montage unserer Pumpen und Pumpsysteme zuständig sein. Der Lokalisierungsanteil liegt dabei bei fünf Prozent“, sagte Dallendörfer, Generaldirektor von Wilo Russland.

Die lokale Produktlinie, die sich nach den Anforderungen des kasachischen Marktes richtet, umfasst freitragende, Block- und Bohrlochpumpen sowie Hochdruckpumpen und ganze Pumpensysteme. Laut Akim sollen die Pumpen in Wohnungsneubauten Verwendung finden. Das deutsche Unternehmen ist mit seiner Tochterfirma Wilo Zentralasien seit mehr als 19 Jahren auf dem kasachischen Markt tätig. Die Produkte, die nun bei Almaty hergestellt werden, sollen auch nach Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kirgisistan, in die Mongolei, Georgien, Aserbaidschan und Armenien geliefert werden.