Bereits seit drei Jahren finden in unserer Schule kostenlose außerschulische Sprachkurse auf dem Deutschniveau A nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen statt, die durch das Goethe-Institut organisiert werden.

Wir arbeiten eng mit dem Sprachlernzentrum von Karaganda zusammen, welches von Frau Gorbatschowa geleitet wird. An diesen Kursen nehmen nicht nur Schüler der deutschen Minderheit teil, sondern auch Kinder anderer Ethnien, die daran interessiert sind, Deutsch zu lernen.

Im Laufe des Jahres fanden bereits mehrere interessante Seminare mit der Deutschlehrerin und Sprachassistentin des Sprachenzentrums in Karaganda, Elisabeth Rudolph, statt. Diesmal hielt Elisabeth im Ressourcenzentrum „Allianz“ ein spannendes Seminar zum Thema „Stadt“ ab. Das Seminar wurde nicht nur von Teilnehmern der Deutsch-Sprachkurse besucht, sondern auch von Schülern der umliegenden Schulen.

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Die Kinder haben ihr Wissen nicht nur um einige Fakten über deutsche Großstädte erweitert, sondern auch neue regionale Informationen über kleinere Städte in Deutschland erhalten. Das Seminar wurde mit Spielen, Liedern über Berlin, Postkarten deutscher Städte und Videoelementen sowie einer Diskussion über aktuelle kultur– und regionalwissenschaftliche Themen durchgeführt. Die Schüler konnten ihre Fachkenntnisse zeigen und selbst überlegen, wie sie die Ziele ihrer Ausbildung bestimmen können. Bei der Durchführung verschiedener Aufgaben lernten die Schüler, wie sie ihre eigenen Wege zur Erreichung ihrer Ziele planen können.

Vor dem Hintergrund der deutschen Sprache in der Geographie entwickelte sich die Motivation und das Interesse der Schüler an eigenen Lernaktivitäten, zum Beispiel an der Deutschlandkarte. Bereits zu Beginn des Seminars wurden die Schüler aktiv eingebunden. Alle Seminarteilnehmer freuten sich über die warme, demokratische Atmosphäre, den hohen Organisationsgrad und die Professionalität der Sprachassistentin Elisabeth. Allen Schülern hat das Seminar viel Freude bereitet.

Wir danken Gulden Ospanowa, Koordinatorin des Projekts „Die Arbeit mit ethnischen Deutschen” des Goethe-Instituts, sowie Frau Gorbatschowa für die Organisation des Seminars.

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