Arina Belotzkaja und Lew Botscharow (beide 15), Gymnasium Nr. 46, Astana

Es war ein schöner und verschneiter Abend. Wir, ein Achtklässler und eine Neuntklässlerin aus dem deutschen Gymnasium Nr. 46 in Astana, kamen mit unseren Eltern und Lehrern zum Bahnhof, denn eine aufregende Reise nach Almaty erwartete uns.

Im Zug lernten wir unsere Begleiterin kennen, die als Deutschlehrerin in Kornejewka tätig ist. Außerdem trafen wir andere Schüler aus Petropawlowsk und Kornejewka, mit denen wir eine wunderbare Zeit in der Apfelstadt verbringen sollten. Unsere Zugfahrt dauerte etwa 13 Stunden. Währenddessen freundeten wir und mit den anderen an, und diskutierten über verschiedene Themen.

In Almaty wurden wir von einem sonnigen Morgen empfangen und mit dem Auto in ein Hostel gebracht. Dort begrüßte uns eine herzliche Besitzerin, die sehr aufmerksam und hilfsbereit war. Dann bezogen wir unsere Zimmer und bereiteten uns auf das erste Treffen des Seminars vor.

Dieses fand im Deutschen Haus statt, wo wir noch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Almaty kennenlernten. Der Weg zum Arbeitsort war überraschend, da er für uns einen faszinierten Blick auf die Berge öffnete: „Wie atemberaubend!“, sagte unser neuer Freund aus Petropawlowsk. Der ZfA-Fachberater Mario Schönfeld bereitete das Lehrmaterial für uns vor. Das Ziel des Seminars war, zu lernen, wie man Nachrichten schreibt. Dafür übten wir mit verschiedenen Aufgaben. Am Ende des Tages war es uns gelungen, eine richtige journalistische Nachricht zu schreiben.

Mit viel neuem Wissen fuhren wir zum Abendessen zurück ins Hostel. Dort wohnten nicht nur wir Schüler, sondern auch drei Ausländer, die kein Russisch sprachen. Dies gab uns die tolle Möglichkeit, auch unser Englisch zu üben.

Der nächste Morgen fing sehr früh an und um 8:20 Uhr saßen wir schon wieder im Deutschen Haus. Mit neuen Kräften begannen wir, uns mit dem Thema „Bericht“ zu befassen. Der Unterricht war sehr spannend. Wir wurden in sieben Gruppen aufgeteilt. Mario Schönfeld informierte uns ausführlich darüber, wie ein Bericht aussehen soll.

Am Ende schrieb jede Gruppe mit Hilfe des Erlernten einen schönen Text. Die zweite Hälfte des Tages verbrachten wir mit der Bearbeitung eines Interviews. Wir interviewten unsere Fachberater und sammelten so erste Erfahrungen.

Für den letzten Tag hatten wir die Aufgabe, eine Umfrage zu veranstalten. Wir unterhielten uns mit den Mitarbeitern des Deutschen Hauses und erstellten aufgrund ihrer Antworten eine Statistik. So lernten wir nicht nur neue Menschen kennen, sondern erfuhren auch etwas aus ihrem Alltag außerhalb der Arbeit.

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