In Berlin fand in der vergangenen Woche die 28. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der FUEN statt. An der Veranstaltung, die vom Bundesinnenministerium gefördert wurde, nahmen mehr als 40 Vertreter der deutschen Minderheiten einschließlich junger Führungskräfte aus ganz Europa und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion teil. Vom 5. bis 7. November kamen die Teilnehmer mit ranghohen Entscheidungsträgern der deutschen Regierung zusammen. So fand auch die Eröffnung am Dienstag in Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs Stephan Mayer und des Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Bernd Fabritius statt. Von Seiten der Dachorganisation FUEN nahm der Vizepräsident Vladimir Ham an der Jahrestagung teil.

Auch der in der Wahl bestätigte AGDM-Sprecher Bernard Gaida begrüßte die Gäste. Auf der internen Sitzung hielt Goran Beus Richembergh, der Vorsitzende des Unterausschusses für die Minderheitenrechte der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, einen Vortrag. Bereits am Montag trafen sich die Jugendvertreter der AGDM-Mitgliedsorganisationen mit dem Aussiedlerbeauftragten Bernd Fabritius zu einer Sondersitzung im Bundeshaus. Die Teilnehmer hatten dort die Möglichkeit, die Situation der Jugendarbeit in ihrem jeweiligen Land vorzustellen und über zukünftige Pläne zu sprechen. Bei dem anschließenden Austausch über die grenzüberschreitende Jugendarbeit der deutschen Minderheiten hob Fabritius hervor, dass die Jugend neben der Sprachbildung einer der wichtigsten Schwerpunkte seiner Tätigkeit sei. Geleitet wurde die Sitzung von AGDM-Jugendkoordinator Patrik Lompart, begleitet von AGDM-Sprecher Bernard Gaida.

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Auf der Jahrestagung nutzten die Minderheitenvertreter die Gelegenheit, den Dialog mit Politik, Wissenschaft und Verwaltung zu intensivieren. Aus diesem Anlass wurden die Vertreter der deutschen Minderheiten von der Kroatischen Botschaft zur Eröffnung der Ausstellung „Deutsche in Zagreb und in der Zagreber Umgebung“ eingeladen. (cstr)

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