Kehlkopfgesang, Folklore und eine Prise Punk-Rock: In Almaty fand das internationale Festival zeitgenössischer Ethno-Musik statt.

In Almaty fand am vergangenen Wochenende das internationale Festival zeitgenössischer Ethno-Musik „The Spirit of Tengri“ statt, welches vom kasachischen Radiosender Tengri FM organisiert wurde.

An zwei Abenden begeisterten über 80 Musiker aus insgesamt elf Ländern die Musikliebhaber von Almaty.

Von psychedelisch, über rockig bis hin zu jazzigen Einlagen war auf diesem Festival alles geboten. Beim „Spirit of Tengri“ kamen die Menschen in einer harmonischen und fröhlichen Atmosphäre zusammen, um diese musikalische Vielfalt gemeinsam zu genießen. Vor dem Palast der Republik von Almaty wurden die Länderflaggen geschwenkt, als Radik Tjuljusch in bunter Folklore-Tracht mit seinem berühmten Kehlkopfgesang das Festival einleitete. Dieses Jahr brachte er die Band Chalama mit, die ihn auf den traditionellen Instrumenten Igile, Byzanchi und Doshpuluur begleitete. Besonders interessant ist wohl die Tatsache, dass die teilweise durch Elektrosounds und Klangexperimenten avantgardistisch anmutende Musik zurück zu den musikalischen Wurzeln der einzelnen Länder führte. Vor allem diese einzigartige musikalische Bandbreite machte das Festival zu einem besonderen Spektakel. So mischten sich beispielsweise bei der chinesischen Band „Hanggai“ Ethno-Klänge mit Punk-Rock-Elementen.

Der Leiter der Alash Media Gruppe, Batyr Kazybajew, erklärte die Bedeutsamkeit dieses Festivals. „Das Projekt umfasst eine musikalische und eine spirituelle Dimension. Wir wollen vor allem diese „spirituelle Dimension“ hervorheben, damit das Festival „The Spirit of Tengri“ auf der ganzen Welt Beachtung findet. In den letzten drei Jahren konnte sich das Festival als eines der größten Musik-Events auf diesem Gebiet etablieren. Es gibt kein vergleichbares Event in Zentralasien, welches mit der Qualität von Sound, Licht und der Vielfalt der Musiker mithalten kann.“

Allen Grund zur Beachtung haben die Musiker des Festivals in jedem Fall. Sie boten den Menschen sowohl neue meditative Eindrücke als auch die Freude am offenen und kreativen Miteinander.

Von Maria Manowski

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