Eines der Hauptereignisse dieses Jahres ist der 30. Jahrestag der deutschen Bewegung in Kasachstan. Die Arbeit der Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ in Pawlodar ist vielseitig. Die stellvertretende Vorsitzende Olga Litnewskaja versteht es, die Arbeit kreativ zu gestalten. Jeder, egal wie alt oder woran interessiert, findet hier eine Beschäftigung. Das betrifft das Erlernen nicht nur der deutschen Sprache, sondern auch von Tänzen und Liedern. Außerdem gibt es Märchenspiele, Theatergruppen, verschiedene Projekte, Wettbewerbe sowie auch eine Partnerschaft mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

Das Motto unserer Gesellschaft ist die Verbindung der Generationen, Einheit, Frieden, Verständigung und das Erlernen der Sprachen aller in Kasachstan lebenden Völker. Am 18. August fand in Pawlodar das Festival der Deutschen statt, an dem auch Gäste aus dem deutschen Rayon Halbstadt in Russland teilnahmen.

Eine traditionelle deutsche Atmosphäre herrschte. Während des Festivals zeigte jedes Begegnungszentrum seine besten Aufführrungen. Die Vokalgruppe „Weidenbaum“ aus Uspenka sang deutsche Volkslieder, und kleine Kinder tanzten den Ententanz. Das Theater aus Aksu zeigte das Brauchtumsfest „Johannistag“. Bezaubernd war die „Polka“ aus Rosowka. Die Kindergruppe aus Scharbakty führte das Märchen „Drei Schweinchen“ vor.

Der Seniorenklub aus Ekibastus unter Leitung von Rausa Mussabajewa trug „Wanderers Nachtlied“ von Goethe in drei Sprachen vor. Rausa selbst sang das Volkslied „Es führt über den Rhein eine Brücke aus Stein“.

Die hochmotivierte Theatergruppe der Jugendlichen aus Pawlodar unter Leitung von Anna Tschetinina zeigte die Geschichte der Deportation der Deutschen nach Kasachstan und ihr Leben hier. Wunderschön sang die Vokalgruppe „Wir“, geleitet von Nadeschda Fedkowitsch. Die Gesanggruppe „Nette Frauen“ sang mehrere Volkslieder und zusammen mit den der Vokalgruppe „Wir“ das Volkslied „Schei wi dei wi du“.

Das Lied „Harlekin“ begeisterte die Zuschauer besonders, so dass alle mitsangen.
Unsere Gäste aus Russland sangen einige Volkslieder und auch ein modernes Lied. Die Jugendlichen sangen aktuelle deutsche Songs und sogar ein kasachisches Lied. Die Kinder freuten sich über ihre Arbeiten aus der Bastelwerkstatt. Die Besucher konnten deutsches Gebäck wie Apfelstrudel, Kuchen, Krebbl, Brötchen und Plätzchen kosten. Am Ende des Festivals erklang der Ruf „Hei Leute, hei was? Wir sind zusammen“.

Auch das Wetter trug dazu bei, dass alle das Festival mit guter Stimmung verließen. Die Kinder- und Jugendarbeit unserer Gesellschaft „Wiedergeburt“ ist eine bereichernde Erfahrung, die neue Perspektiven für die Zukunft eröffnet.

Lydia Schmidt, Mitglied der Gebietsgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Pawlodar

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