Ein entlegenes Ferienörtchen, unendliche Natur, Ruhe – und mittendrin ein Deutschseminar. Wie zwei Teilnehmerinnen die Sommerschule im fernen Ajudinka erlebt haben, kann man hier nachlesen.

/ Bild: privat. ‚Ferienlagerstimmung: unterwegs mit Tret- und Ruderboot.’/

Wie stellen Sie sich eine Sommerschule in den kasachischen Bergen vor? – Naja klar ist es schwer, sich das vorzustellen, aber wir haben es erlebt.

„Gratulation. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, Ihre Region in der schönen Jugendherberge Ajudinka zu präsentieren, neue Freunde zu finden und sich zu erholen.“ So stand es in der E-Mail, mit der wir die Zusage für die Sommerschule bekommen haben. Das war wunderbar und hat unser täglich’ Leben verändert.

Schmutzige Schiffe und keine Sonne

Die lange Reise hat uns nichts ausgemacht, auch nicht das alte, schmutzige Schiff, das uns nach Ajudinka gebracht hat und die alten Häuschen, in denen wir wohnten. Die Natur war dafür umso schöner, das Wetter dagegen eher „so lala“, ein bisschen kalt und nicht immer Sonne. Unser hübscher Lehrer, der immer gute Laune hatte, hat uns sofort gefallen. Und die Stimmung hat sich wie das „Ajudinka-Wetter“ geändert. Die Teilnehmer waren zufrieden und sehr freundlich zueinander.

Ehrlich gesagt, haben wir viel erlebt und viele neue Erfahrungen gemacht. Besonders spannend waren dabei die Seminare, obwohl wir meist keine besonders guten Zuhörer waren, weil wir lieber schlafen wollten. Aber unser Lehrer hat uns motiviert: Danke, lieber Herr Berndt, für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. Wir respektieren Sie.

Neue Möglichkeiten

Es gibt keine Zweifel, keiner der Teilnehmer wird diese Sommerschule je vergessen. Dank dieser Erfahrung haben, wir die Möglichkeit, in jede beliebige Stadt in Kasachstan zu reisen und können uns sicher sein, dass in Astana, Karaganda, Kostanai. Pawlodar, Öskemen oder in Bischkek jemand mit Ungeduld auf uns wartet.

Von Dinara Kinschibajewa und Tatjana Kadyrowa

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