Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Umsetzung des „Erweiterten Partnerschafts- und Kooperationsabkommens“: Am 12. Dezember stimmte das Parlament der Europäischen Union dem Abkommen mit Kasachstan zu. Der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten hatte zuvor festgestellt, dass sich Kasachstan konstant der EU annähere, es könne aber noch Verbesserungen im Bereich der Menschenrechte geben.

„Das Abkommen wird die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken, vor allem in den Bereichen Handel, Energie und nachhaltige Entwicklung“, sagte Berichterstatterin Liisa Jaakonsaari während der Parlamentsdebatte, „aber auch Sicherheitsaspekte wie der Kampf gegen Terrorismus spielen eine wichtige Rolle.“

Das Abkommen wurde bereits am 21. Dezember 2015 in Astana unterzeichnet und wird seit dem 1. Mai 2016 umgesetzt. Vollständig in Kraft tritt es jedoch erst, nachdem alle EU-Mitgliedsstaaten das Dokument ratifiziert haben. Dies ist bisher bei 18 der 28 Mitgliedsländer der Fall. Kasachstan ist das erste zentralasiatische Land, das ein Erweitertes Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU geschlossen hat.

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