Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Dr. Christoph Bergner, besucht in seiner Funktion als Beauftragter für Aussiedler und nationale Minderheiten mit einer Delegation die DSD-Schule Nr. 46 in Astana.

Organisiert durch die «Wiedergeburt», die Organisation der deutschen Minderheit in Kasachstan, fand am 8. Dezember 2011 ein Schulbesuch in der DSD-Schule Nr. 46 in Astana statt, zu dem eine zehnköpfige Delegation unter Leitung von Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Christoph Bergner erwartet wurde.

Begleitet wurde der Beauftragte für Aussiedler und nationale Minderheiten von Mitgliedern der hiesigen „Wiedergeburt“ und Mitarbeitern der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Astana.

Den Auftakt des Treffens machte eine Diskussionsrunde, an der Schüler und Lehrer der Schule teilnahmen. Im Mittelpunkt des Interesses standen Fragen der Identität und des Schüleraustausches. Im Anschluss an diese Runde folgte ein Schulrundgang bzw. ein Unterrichtsbesuch, bei dem die Gäste mit den Schülern der Klasse 4 Weihnachtslieder sangen. Die „Wiedergeburt“ Astana, welche sich im Gebäude der Schule angesiedelt hat, lud danach zum Höhepunkt des Treffens ein: In der Aula der Schule konnte die Delegation mit weiteren Interessenten die Uraufführung des Stückes über die Deportation der Russlanddeutschen nach Kasachstan erleben, welches von der Theatergruppe der „Wiedergeburt“ einstudiert wurde.
Tief bewegt vom Thema und der schauspielerischen Darstellung unserer Schüler gab es nach der Aufführung noch viele kleinere Gesprächsrunden.

Mein Fazit – nur wenn, wie in diesem Fall, die „Wiedergeburt“ und die deutsche Abteilung der DSD-Schule zusammenarbeiten, kann man nachhaltig etwas bewegen.

Von Mario Schönfeld

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