Ein Jugendsprachlager ist eine besondere Welt, fast wie ein anderer Planet aus einer entfernten Galaxis. Und auf so einem Planeten sind im August 50 Jugendliche aus Kasachstan und Kirgisistan für zehn Tage gelandet.

Deutschunterricht und kreative Workshops wie „Gesanglabor“, „Theaterstudio“, „Landeskundestube“ oder „Tanzlabor“ waren inhaltliche Bestandteile des Projektes. Auch abends wurde es durch verschiedene Abendveranstaltungen nie langweilig. Vor dem eigentlichen Tagesprogramm gab es morgens eine Tanzgymnastik mit den Betreuerinnen Olga und Vera, manchmal sogar im Schwimmbad, nach der niemand mehr schlafen wollte und konnte. Dann kam der Deutschunterricht mit Olga, Dascha und Nadeschda: ein Mix aus neuen Informationen, bereits bestehenden Kenntnissen und Emotionen. Nach dem Mittagessen wurde getanzt, gesungen, und wurden landeskundliche Geheimnisse erraten. Bei Igor studierten wir ein wunderbares Theaterstück von Nora Pfeffer ein. Abends gab es ein „intellektuelles Kasino“, einen Stationenlauf, einen Denk- und Videowettbewerb, ein „deutsches Dorf“.

Für Irina Stavinski war es das erste Mal, dass sie als Sprachassistentin an einem solchen Projekt teilgenommen hat. Sie wollte neue Erfahrungen und neues Wissen sammeln – und wurde nicht enttäuscht. „Ich lasse mich überraschen, weil die Arbeit dann viel mehr Spaß und Kreativität mit sich bringt“, sagt sie. „Die Teilnehmer wurden ausreichend beschäftigt, denn der Tagesablauf war gut getaktet. Der Deutschunterricht war sehr lebhaft; die Jugendlichen blieben neugierig und haben fleißig mitgearbeitet“, berichtet Irina stolz. „Vor allem die Organisatoren und Freiwilligen sind für mich wahre Helden. Sie alle haben eine kolossale Arbeit geleistet. Bei der Menge an Informationen, die das Konzept beinhaltet, ist der Einsatz des Lagerteams einfach lobenswert. Ich konnte mich gut einarbeiten. Die Mitarbeit war für mich sehr angenehm. Ich habe mich wohl gefühlt. Ich bin dankbar, dass das Personal mich so herzlich aufgenommen hat. All dies hat bei mir einen positiven, unvergesslichen Eindruck hinterlassen.“

Polina Tscherepowskaja, Julia Kim

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