Festivals organisieren, Ausstellungen planen, Budgets überwachen und Werbekampagnen starten: Kulturmanagerinnen und Kulturmanager gestalten die Kulturszene ihrer Länder. Die Aufgaben wachsen und Erfahrungen aus der Praxis helfen alleine nicht immer weiter. Der Bedarf an gut vernetzten und zeitgemäß ausgebildeten Akteuren in den Kulturszenen Zentralasiens ist hoch.

Die Kulturakademie Zentralasien ist ein Projekt des Goethe-Instituts, das sich an Kulturmanagerinnen und Kulturmanager aus Zentralasien richtet. Es hat das Ziel, die Zahl der qualifizierten Kulturakteure in Zentralasien zu erhöhen. Das Projekt soll zur Professionalisierung, unabhängiger sowie staatlicher Kulturmanager beitragen, neue Netzwerke auf der lokalen und internationalen Ebene schaffen, Erfahrungs– und Kulturaustausch fördern und zur Diversifizierung der Kulturszenen in Zentralasien beitragen.

Im Rahmen seines Programms Kulturakademie Zentralasien bietet das Goethe-Institut daher zwischen dem 1. und 25. September 2018 eine Kulturmanagement-Fortbildung für zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von staatlichen und nichtstaatlichen Kultureinrichtungen aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Das Programm besteht aus einem zweiwochigen intensiven Training in Taschkent, Usbekistan und einer darauffolgenden Vernetzungsreise nach Berlin, Deutschland.

Die Seminarsprache ist Russisch.

„Unabhängige“, nichtstaatliche Akteure aus verschiedenen Kultursparten (z. B. Kuratoren, (leitende) Mitarbeiter von Kulturzentren, Festivalorganisatoren, Galeristen, Theater– und Filmschaffende) sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von staatlichen Kultureinrichtungen.

Formale Kriterien der Teinahme sind:

• Mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung im Kulturbereich
• Sehr gute Russischkenntnisse
• Bewerbung mit einem Projektvorhaben

Bewerbungen werden bis zum 12. Juni 2018 angenommen

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen elektronisch an Tamara.Janashia.extern@goethe.de

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Goeth-Instituts Taschkent: https://www.goethe.de/ins/uz/de/kul/sup/160518.html?wt_nl=tasnews0501

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