Im Gebiet Mangystau haben Archäologen fünf unterirdische Moscheen und mehr als 20 Brunnen aus dem 19. und 20. Jahrhundert entdeckt. Das berichtet der Fernsehsender „Khabar 24“.

Mangystau im Westen Kasachstans ist für seine unterirdischen Moscheen bekannt. Jede der nun gefundenen unterirdischen Moscheen verfügt über Gebetsnischen. Bisher waren 15 solcher Objekte bekannt. Wer sie gebaut hat, ist bisher ein Rätsel.  Des Weiteren wurden mehr als zwanzig Brunnen in der Region entdeckt. Die Archäologen planen eine Karte zu erstellen, die die Brunnen der Halbinsel Mangischlak am Kaspischen Meer verzeichnet.

Von Mai bis November 2018  untersuchten Wissenschaftler archäologische Stätten in Mangystau und sammelten ethnographische Informationen über die zwanziger und dreißiger Jahre. Die Expedition ist Teil des Projekts „Sakrale Geographie Kasachstans“. 2017 hatte Staatspräsident Nasarbajew angekündigt, 100 sakrale Orte finden zu wollen. Der stellvertretende Direktor des historisch-kulturellen Schutzreservats Mangistau, Marat Utesinow, sagte dazu: „Es öffnen sich neue Seiten. Früher dachten wir, dass es vom 1. bis zum 9. Jahrhundert keine Erwähnungen von  Mangischlak gebe, aber in den vergangenen Jahren wurden Denkmäler entdeckt, die uns neue Informationen geben.“

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