„Nicht jeder Sieg ist auch ein Gewinn“

Die Partnerschulinitiative der Bundesrepublik Deutschland, PASCH, feiert ihr 10. Jubiläum! Um den Jahrestag und die deutsche Sprache zu feiern, haben die Botschaft und das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) und dem Goethe-Institut einen Wettbewerb zum Thema „Sport in meinem Leben“ veranstaltet.

Teilnehmen konnten alle Deutsch lernenden Schülerinnen und Schüler, und unsere Schule Nr. 46 in Astana war keine Ausnahme. Das Hauptziel des Projektes war, in einem kurzen Film die Bedeutung von Sport in unserem Leben zu zeigen. Unsere Gruppe bestand aus fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Malika Arstan, Darja Gusak, Akzhaiyk Kumar, Dias Baikenov und Dias Zhalel. Wir erhielten den 1. Platz!  Abgesehen von uns, haben den 2. und 3. Platz eine Gruppe aus Semej und die Schule Nr. 62 aus Astana belegt. Alle Schüler der drei Teams wurden am 04. und 05. Oktober nach Astana eingeladen, um am Botschaftsempfang zum Tag der Deutschen Einheit sowie an einer Besichtigung des KazMedia-Zentrums teilzunehmen.

Sport in meinem Leben
Sport in meinem Leben

Wir möchten unsere große Wertschätzung und Dankbarkeit für die Gelegenheit, nicht nur am Projekt, sondern auch an der feierlichen Veranstaltung zu Ehren der Deutschen Einheit im Hotel „St.Regis“„ teilgenommen zu haben, der deutschen Botschaft in Astana, der ZfA und dem Goethe-Institut ausdrücken. An der Feier nahmen zahlreiche anerkannte Vertreter wie der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Tilo Klinner, der Vize-Außenminister der Republik Kasachstan, Roman Vasilenko und viele andere teil.

Während der Rede des Botschafters haben wir viel über die Geschichte Deutschlands in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, über den Prozess der Wiedervereinigung des Landes und über die aktuellen Beziehungen Deutschlands mit Kasachstan erfahren. Alles war erstklassig. Es gab auch die Möglichkeit, traditionelle nationale Gerichte der kasachischen und deutschen Küche zu kosten. Darüber hinaus wurde ein atemberaubendes Konzert mit umfangreichen Musikhits arrangiert, was ebenfalls die Stimmung der Gäste gesteigert hat. Mit einem Satz: Es waren unvergessliche Momente, die nicht ein jeder erleben darf.

Aber das ist nicht alles. Am nächsten Tag wurde für uns eine Tour durch das KazMedia-Zentrum organisiert. Es gab eine Einführungstour in den Fernseh- und Radiokomplex sowie eine Präsentation der Arbeit des Zentrums für Höhere Studien im Medienbereich. Außerdem wurde mit drei Personen aus unserer Gruppe das Video „My Media“ für den YouTube-Kanal der Medienschule aufgenommen. Die Essenz bestand darin, zu Begriffen aus Medienbranche oder Wörtern, die häufig in den Medien auftauchen, seine persönliche Meinung abzugeben.

Ferner haben wir beispielsweise auch virtuelle Studios und Filmstudios besichtigt. Uns wurde gezeigt, wie Fernsehsendungen in Wirklichkeit gedreht und wie Tonaufnahmen gemacht werden. Dies war eine wertvolle und interessante Erfahrung für uns. Anschließend gingen wir alle zum Mittagessen ins Café „Rafe“. Zum Abschluss fuhren wir gemeinsam mit den Leitern und Lehrerinnen mit dem größten Riesenrad Kasachstans „Ailand“. So endete der letzte Tag unseres erstaunlichen Projekts.

Alles im Allen können wir nun sagen, dass sowohl der Projektwettbewerb als auch die zwei bedeutungsvollen und unvergesslichen Tage nun zu einem festen Bestandteil unserer Erinnerungen geworden sind. Unsere Gefühle sind unbeschreiblich! Wir möchten uns hiermit noch einmal herzlich beim Herrn Botschafter, dem Goethe-Institut, bei der ZfA und bei den Leitern des PASCH-Büros, aber auch bei allen Schülerinnen und Schülern, Beteiligten, Kollegen und Lehrerinnen, die mitgemacht haben, bedanken, uns diese tolle Gelegenheit gegeben und das Projekt ermöglicht zu haben.

Kumar Akzhaiyk, Dias Baikenov, Dias Zhalel, Darya Gusak, Malika Arstan