Im zweiten Quartal 2017 ist der Umzug von Spätaussiedlern und deren Familienangehörigen nach Deutschland im Vergleich zu den Vorjahreswerten konstant geblieben. Bis Ende Juni 2017 sind insgesamt 2.694 Personen in Deutschland registriert worden.

Etwa 80 Prozent der Spätaussiedler kommen aus der Russischen Föderation (1.111) und aus Kasachstan (1.077). Die Zahl der gestellten Aufnahmeanträge ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 500 Anträge auf aktuell insgesamt 7.067 Anträge gestiegen. Nach einem deutlichen Anstieg der Antragszahlen im Jahr 2014 auf 30.009 Anträge gingen sie 2015 auf 18.011 und 2016 auf 13.677 Anträge wieder zurück. Der Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, zeigt sich über diese Entwicklung erfreut: „Die Zahlen unterstreichen das ungebrochene Interesse vieler Spätaussiedler, bei ihren Angehörigen in Deutschland zu leben und die fortdauernde Verpflichtung Deutschlands, dies auch weiterhin zu ermöglichen.“

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