Usbekistan lockert Visaregeln für weitere Staaten

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Die Moschee „Minor“ in der usbekischen Hauptstadt Taschkent. | Foto: Regierung Usbekistan

Usbekistan hebt die Visapflicht für sieben Länder auf und lockert die Einreiseregeln für 39 weitere. Ab dem 10. Februar können Staatsbürger Indonesiens, Israels, Japans, Malaysias, Singapores, Südkoreas und der Türkei ohne Visum für 30 Tage nach Usbekistan einreisen, berichtet UzDaily.

Der usbekische Präsident Mirsijojew hat das entsprechende Dekret „Zusätzliche Maßnahmen, um die Bedingungen zur Entwicklung des touristischen Potenzials der Republik Usbekistan zu verbessern“ unterzeichnet. Das bedeutet, dass nun die Visapflicht für insgesamt 16 Länder wegfällt. Die Bürger Aserbaidschans, Armeniens, Belarus‘, Georgiens, Kasachstans, Moldaus, Russlands, der Ukraine und Kirgisistans können bereits ohne Visum für 60 Tage nach Usbekistan einreisen.

Unter den 39 Ländern, für die die Einreisebestimmungen ebenfalls ab dem 10. Februar erleichtert werden, sind vor allem Staaten aus Süd- und Osteuropa, wie Serbien und Litauen, aber auch die Länder Skandinaviens. Für deutsche, belgische, französische, japanische, britische, spanische, italienische, österreichische, lettische, malaysische, schweizer, tschechische und polnische Staatsangehörige gilt bereits seit dem 4. Dezember eine erleichterte Prozedur zur Visabeantragung.