Die Gymnasien Nr. 18 und Nr. 68 luden während der „Deutschen Woche“ zu Festprogrammen ein. Vorhang auf für die Schule Nr. 18:

Theatergruppe der Klasse 3. | Bild: Philipp Dickreuter

Im Rahmen der diesjährigen „Deutschen Woche“ in Almaty öffnete auch das linguistische Gymnasium Nr. 18 seine Pforten. Am Tag der offenen Tür konnten Besucher nicht nur Einblicke in die Arbeit der deutschen Abteilung gewinnen, sondern auch vor allem die sprachlichen Fähigkeiten der Deutschlerner aller Altersstufen bestaunen. Verschiedene kulturell-künstlerische Darbietungen sorgten für einen festlichen Rahmen.

Der Tag der offenen Tür hatte seinen feierlichen Auftakt mit einem Festkonzert in der Aula des Gymnasiums. Für besonderen Ohrenschmaus sorgte der Kinderchor „Koktem“. Neben traditionellen kasachischen Darbietungen erwartete die Zuhörerinnen und Zuhörer auch deutsche – klassische ebenso wie zum Schunkeln und Klatschen einladende – Lieder und Tänze. Nach kasachischer Tradition brachten Süßigkeiten und verschiedenste kleine Geschenke die Gäste bald in Stimmung.

Schulleiterin Sauresh Tursynbekovna mit dem Deutschlehrer-Team. | Bild: Philipp Dickreuter

Anschließend stellten die Schüler in Form vielfältiger Angebote die Schule vor sowie ihre Deutschkenntnisse unter Beweis. Dazu gehörten unter anderem deutschsprachige Schulführungen, Kurzvorträge zum Schüleraustausch mit dem Gymnasium in Oberkochen sowie Ausstellungen von Schülerarbeiten. Deutschlerner aller Altersklassen präsentierten zum Abschluss ihr Können an verschiedenen Stationen: Während beispielsweise die Drittklässler mit großem Enthusiasmus und aufwendigen Kostümen das Märchen „Rotkäppchen“ aufführten, zeigten die „großen“ Elftklässler ihre argumentativen Fähigkeiten und ihr landeskundliches Wissen anhand einer Mini-Debatte zum Thema „Frauenquote in Deutschland“. Mit Tee und allerlei Gebäck ließen die Gäste den Tag gemütlich ausklingen.

Philipp Dickreuter

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