Eine Delegation aus Vertretern des Bundesministeriums des Innern (BMI), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Bundesverwaltungsamtes (BVA) besuchten Kirgisistan, um sich über den Status des Programms „Förderung der Deutschen Minderheit in Kirgisistan“ zu informieren. Das seit 1993 laufende Programm verfolgt das Ziel, die ethnokulturelle Identität der deutschen Minderheit in Kirgistan zu entwickeln. Die Förderung erfolgt insbesondere im Bereich der humanitären und sozialen Arbeit sowie außerdem in den Bereichen Kultur– und Jugendarbeit sowie Förderung der Selbstorganisation.

Im Jahr 2001 wurde die gemeinnützige Stiftung „Deutscher Humanitärer Hilfsfonds“ (DHHF) gegründet, um sozial Schwache aktiv zu unterstützen. Zur Gruppe der Bedürftigen gehören Trudarmisten, Rentner, kinderreiche Familien und Invaliden. In Sozialstationen erhalten die Bedürftigen warme Mahlzeiten, Lebensmittelpakete und medizinische Versorgung. Dieses 15-jährige Jubiläum wurde kürzlich gefeiert.

Im Rahmenprogramm der Feierlichkeiten fand ebenso eine erweiterte Sitzung des DHHF-Aufsichtsrates mit Vertretern des BMI, der GIZ, des BVA sowie dem Volksrat der Deutschen Kirgisistans in Bischkek statt. Grund war die im Dezember 2015 beschlossene Neustrukturierung des DHHF. Der neu formierte Aufsichtsrat besteht neben Vertretern des Volksrates der Deutschen Kirgisistans aus einem Vertreter des BMI. Die GIZ scheidet nach 15 Jahren aktiver Mitarbeit im DHHF aus.

Im Anschluss an die Sitzung ist das feierliche Rahmenprogramm anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des DHHF und anlässlich der Würdigung seiner langjährigen Tätigkeit von der „Deutschen Jugend Kirgistans“ organisiert worden. Konkret wurde das Festprogramm von einer Tanzgruppe aus dem Ort Tokmok und einem Chor aus dem Ort Belowodskoje gestaltet.

Anastasia Wodianowa

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