Alle zwei Jahre organisiert die Vereinigung der Deutschen Wissenschaftler in Kasachstan eine Konferenz. In diesem Jahr fand die sechste Konferenz statt. Die Themenpalette war wie immer sehr breit gefächert und reichte von Atomphysik über Literatur bis hin zu Gesundheitsthemen. DAZ-Reporter Ulf Seegers hat einige Wissenschaftler befragt und herausgefunden, warum sie teilnehmen.

Iwan Redjuk, Student an der Staatlichen Universität Pawlodar:
„In meiner Diplomarbeit beschäftige ich mit der Ansiedlung deutscher Kolonisten in der Gegend um Pawlodar. Ein sehr umstrittenes Thema wie sich hier auf der Konferenz gezeigt hat. Ich habe meinen Vortrag gehalten und es wurde hinterher heftig diskutiert. Ich lerne auf der Konferenz Wissenschaftler persönlich kennen, deren Bücher ich für meine Arbeit gelesen habe. Was könnte mir besseres passieren?!“
Margarita Dergatschowa, Laborleiterin im Forschungsinstitut für organische Katalyse und Elektrochemie:
„Einige meiner Studenten können sehr gut deutsch, weil sie in der Schule vertieften Deutschunterricht gehabt, oder privat Deutsch gelernt haben. Ich möchte diesen Studenten eine Perspektive bieten. Hier auf der wissenschaftlichen Konferenz suche ich den Kontakt zu Kooperationspartnern wie beispielsweise dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) oder dem Bildungsinformationszentrum (BIZ).“
Dieter Seitzer, deutscher Gynäkologe in der „Privatklinik Almaty“:
„Ich finde es großartig, dass sich hier engagierte kasachstandeutsche Wissenschaftler mit teilweise sehr interessanten Themen zu einer Konferenz zusammenfinden. Mit meiner Teilnahme möchte ich die Konferenz unterstützen und den Kontakt zu Kollegen intensivieren. Für die Zukunft wünsche ich mir noch mehr deutschsprachige Beiträge für die Konferenz.“

 

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