Die Firma BEA Elektrotechnik und Automatisierung eröffnete auf der Gründungsfeier am 18. April die Repräsentanz BEA Kasachstan. Somit ist das innovative Unternehmen mit einer Tochtergesellschaft in Ekibastus und Almaty präsent.

Seit nunmehr sechs Jahren präsentiert BEA auf dem kasachischen Markt Energiedienstleistungen und ist vor allem in der Rohstoffgewinnung und Energieerzeugung sowie der Energieübertragung und -verteilung tätig. Das Unternehmen hat eine über 100-jährige Firmengeschichte und ist durch diese reichen Erfahrungen im Bereich Bergbau, Kohleabbau und Elektrifizierung ein gefragter und kompetenter Partner. Insgesamt 360 Ingenieure, Techniker und Monteure sind bei BEA in Deutschland und den Filialen in Osteuropa und Kasachstan beschäftigt.

Die Unterzeichnung des Rohstoff- und Technologieabkommens zwischen Deutschland und Kasachstan, welches unlängst im Rahmen des Besuchs Nursultan Nasarbajews in Deutschland zustande kam, hat den Grundstein für eine strategische Zusammenarbeit und Partnerschaft beider Länder im Rohstoff- und Technologiebereich gelegt.

Daher war nach sechsjähriger Erfahrung auf dem kasachischen Markt die Gründung einer kasachischen Tochterfirma für BEA nur eine logische Konsequenz im Sinne der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Kasachstan.

Der Deutsche Generalkonsul in Kasachstan, Dr. Gerold Amelung, begrüßte auf der Veranstaltung am 18. April die Firmenneugründung. Die neue Repräsentanz BEA Kasachstan zeige deutlich, dass das Unternehmen genau die Art von Partner ist, die Kasachstan zur Innovation seiner Wirtschaft brauche. Durch die neue Rohstoffpartnerschaft im Industrie- und Technologiebereich erhalte BEA Kasachstan, so Dr. Amelung, de facto den Segen von höchster Ebene und habe beste Aussichten auf eine erfolgreiche Entwicklung.

Der Schritt zur festen Repräsentanz in Kasachstan mache vor allem eines sehr klar, so Jörg Hetsch, Leiter des Delegiertenbüros der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien: Im Rahmen der deutsch-kasachischen Wirtschaftspartnerschaft werden nicht nur Rohstoffe exportiert, sondern auch Technologien nach Kasachstan importiert.

Das Unternehmen BEA gehört dem französischen Mutterkonzern „VINCI“ an, der mit fast 190 000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 37 Milliarden Euro zu den größten Baukonzernen der Welt zählt.

Das Motto des VINCI-Konzerns ist auch gleichzeitig das Motto der Firma BEA: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Dies beweisen VINCI und seine Tochterfirmen mit einer gelebten Firmenphilosophie. Nur gemeinsame Erfolge sind für die Mitarbeiter des Baukonzerns wirkliche Erfolge. Mit seiner neuen Vertretung in Kasachstan reiht sich BEA ideal in das vielfältige Spektrum von Industrie-, Telekommunikationsleistungen und Leistungen im Energiesektor seines Mutterkonzerns ein.

Die Firmenneugründung von BEA Kasachstan bietet zudem für VINCI die Möglichkeit, Brücken nach Zentralasien zu bauen. Durch profunde Kenntnisse der Kundenbelange und jahrelange Erfahrungen wird ein vernetztes Arbeiten gemeinsam mit den Kunden vor Ort ermöglicht. BEA Kasachstan ist ein Unternehmen nahe am Kunden und ein wichtiger Ansprechpartner vor Ort.

Im Dienst am Kunden liegt auch die ehrgeizige Vision der Mitarbeiter begründet: BEA möchte der gefragteste Dienstleister in der Elektrifizierung und Automatisierung der Rohstoffgewinnung in Eurasien werden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht man entsprechende Strategien. Dazu gehören die Kundennähe und die Investition in das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter. Mit dem Standort Ekibastus legte BEA bereits 2006 den Grundstein eines Service-Standortes. Im bekannten Steinkohlebecken im Nordosten des Landes wurde bereits an der Errichtung mehrerer großer Kohleabbau-Anlagen mitgewirkt und wurden über zwölf große Bagger und Bandanlagen elektrotechnisch ausgerüstet, so der Generaldirektor der TOO BEA Kasachstan, Uwe Graff. Oberstes Ziel sei für ihn, den Kunden als Problemlöser und Ansprechpartner stets zur Seite zu stehen. Mit der Gründung der kasachischen Tochterfirma BEA komme es jetzt darauf an, so Graff, europäische Technologie nach Kasachstan zu bringen und gemeinsam mit den kasachischen Mitarbeitern erfolgreich zu sein. Motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte stellen dabei die Entwicklung des Know-Hows aus Deutschland sicher.

Kasachstan ist ein großes Land – und die Firma BEA möchte sowohl die Herausforderung in Kasachstan als auch die sich bietenden großen Chancen nutzen, betonte Graff. Dies sei aber nur gemeinsam mit dem Mutterkonzern und den Mitarbeitern möglich. Denn der Mensch steht im Mittelpunkt!

Hinterlasse eine Antwort

Please enter your comment!
Please enter your name here