Während des 15. Nationalen Deutschlehrertags konnten sich Deutschlehrer aus der gesamten Republik Kasachstan in verschiedenen Seminaren über neue Methoden, Lehrwerke und Didaktik in der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache austauschen.

Am 8. und 9.November hat der 15. Nationale Deutschlehrertag im 18. Gymnasium in Almaty stattgefunden. Das Motto des Tages lautete „Auf Deutsch kommunizieren – im Unterricht und anderswo“. Das Hauptziel der Veranstaltung war die Fortbildung von Deutschlehrer/innen aus ganz Kasachstan.

Aus verschiedenen Städten der Republik kamen 200 Deutschlehrer/innen, um sich gegenseitig über didaktische Methoden und Erfahrungen in der Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache (DaF) auszutauschen.

Es wurden Fragen erörtert, wie beispielsweise eine ideale Unterrichtsplanung funktioniert, welche Möglichkeiten es gibt, seine Schüler/innen zu motivieren, Deutsch zu lernen und wie ihre Kommunikation im Unterricht untereinander erhöht werden kann. Ebenso wurden konkrete praktische Fragen, wie die richtige Benutzung von Lehrbüchern und didaktischen Methoden durch die Teilnehmer/innen des Deutschlehrertages diskutiert.

Didaktik und Landeskunde

Es ging nicht nur um die Kunst des Lehrens. In vier Seminarblöcken lernten die Teilnehmer/innen neben kreativen und modernen Methoden der DaF-Didaktik auch vieles über die deutsche Zeitgeschichte und Landeskunde. Insgesamt fanden an zwei Tagen 40 Seminare, unter anderem zu Themen wie „Berlin. Eine Stadt wächst zusammen“, „Österreich in Bildern“, und „Deutschland im Koffer – Lernstationen zur Landeskunde“ statt. die zeigen, wie unterschiedlich man die Fremdsprache lernen kann. Ebenso fehlte es nicht an einem passenden Kulturprogramm: Die Teilnehmer/innen hatten die Möglichkeit, sich das Stück „Jasagen-Neinsagen“ von Bertholt Brecht anzusehen, das von den Absolventen der deutschen Klasse der Schurgenew-Akademie, unter Regie von Natascha Dubs, aufgeführt wurde.

Neues vom „Methoden-Büffet“

Zum Abschluss wurden alle Teilnehmer zu einem Empfang beim Generalkonsul, Michael Grau eingeladen. Dabei hatten alle Teilnehmer/innen die Gelegenheit, die fruchtbaren Ergebnisse des Deutschlehrertags zusammenzufassen.

So beschreibt die Leiterin des Sprachlernzentrums in Ust-Kamenogorsk, Maria Kalelowa die Teilnehmerin des Tages ihre Eindrücke folgendermaßen: „Was ich überhaupt am Deutschlehrertag toll finde ist, dass in dem dort gebotenen reichhaltigen „Methoden-Büfett“ sowohl „frisch gebackene“ als auch erfahrene Lehrkräfte immer etwas Nützliches für ihre Arbeit finden können. Bei der Vielfalt der Seminare im Bereich Deutsch als Fremdsprache war es schade, dass einige interessante Kurse um die gleiche Zeit stattfanden. Mir persönlich haben die Seminare von Barbara Bekesi „Österreich in Bildern“ und „Das Grundstufenlehrwerk ‚Menschen‘ vom Hueber-Verlag” besonders gefallen. Ich habe viele nützliche Informationen, neue Ideen und Anregungen in Bezug darauf bekommen, wie ich meinen Unterricht mit diesem Lehrwerk motivieren und abwechslungsreich gestalten kann“.

Die Organisatoren des 15. Deutschlehrertages waren das Goethe-Institut Almaty, der Nationale Deutschlehrerverband Kasachstan, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsch-Kasachische Universität und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. Durchgeführt wurde der Deutschlehrertag mit Unterstützung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland und des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

Von Nurgul Zhazykbaeva

Hinterlasse eine Antwort

Please enter your comment!
Please enter your name here