Erneuerbare Energien in KZ

Der deutsche Botschafter Rolf Mafael bei der feierlichen Ausstellungseröffnung „renewables – Made in Germany”.
Der deutsche Botschafter Rolf Mafael bei der feierlichen Ausstellungseröffnung „renewables – Made in Germany”. | Foto: Autorin

Thematiken um „Grüne Energien“ interessieren immer mehr Menschen in der ganzen Welt. Deutschland gilt als Musterschüler auf diesem Gebiet. Kasachstan zieht nach. Eine Ausstellung beleuchtet die Techniken zur Gewinnung erneuerbarer Energien und ihrer effizienten
Nutzung.

Die Technologieausstellung „renewables – Made in Germany“ der Deutschen Energie-Agentur (DENA) eröffnete kürzlich in Pawlodar in Zusammenarbeit mit dem Verband der Deutschen Kasachstans. Die Eröffnungsveranstaltung mit circa 250 Gästen wurde von dem deutschen Botschafter Rolf Mafael eröffnet. Kasachstan hat zwar große Ziele hinsichtlich erneuerbarer Energiequellen, nutzt bisher jedoch nur geringfügig sein großes Potenzial nachhaltiger Ressourcen. Dies soll sich ändern, nicht zuletzt durch deutsch-kasachstanische Partnerschaft.

„renewables – Made in Germany“ in Pawlodar
„renewables – Made in Germany“ in Pawlodar | Foto: Autorin

Erneuerbare Energien sind heute ein wichtiges Thema zwischen Kasachstan und Deutschland. Das deutsche Umweltministerium ist demnach sehr häufig in einer Beratungsfunktion in Kasachstan. Zunächst berieten die Experten die kasachische Regierung bei der Erarbeitung und momentan bei der Umsetzung neuer Energietechnologien.

„In Deutschland haben wir schon vor 20 Jahren begonnen, die Energieversorgung auf erneuerbare Energie umzustellen. Dabei gab es in dieser Energiewende zwei Elemente: das erste Element ist Umstellung auf erneuerbare Energien und das zweite Element ist Energieeffizienz oder das Energiesparen“, so Mafael. Es geht demnach nicht nur darum, die Energie durch Sonnen-, Wind– oder Wasserenergie zu ersetzen, sondern auch den Energieverbrauch in Haushalten und Wirtschaft zu senken. „Mehr Wachstum für die Wirtschaft – weniger Wachstum beim Energieverbrauch. Damit schützten wir Umwelt und Klima“, resümiert der Botschafter.

Die Wanderausstellung wird nach Ust-Kamenogorsk und Petropawlowsk weiterreisen.

Redigiert von Julia Boxler