Wenn Zentralasien ab dem 21. März für drei Tage Nouruz feiert, wird in diesem Jahr vieles anders sein als sonst. Üblicherweise wird das große muslimische Frühlingsfest mit großem Pomp begangen: Menschenmengen kommen zu Festparaden zusammen, es gibt Reitsportturniere, und man nutzt die Feiertage für Reisen in benachbarte Länder.

Weil alle Länder der Region verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen haben, beschränken sich die Feierlichkeiten diesmal jedoch wohl auf den kleinen familiären Rahmen. Den aber sollten besonders in diesen schwierigen Zeiten alle nutzen, um für ein paar Tage den Kopf von den aktuellen Problemen freizubekommen.

Denn Nouruz gilt als Fest des Guten, der Freude und der Wiederauferstehung des Frühlings. Es heißt zudem, man solle ihn in einem ausgezeichneten Gemütszustand empfangen. Und dabei kann ein üppig gedeckter Festtagstisch nicht schaden. Denn diesen verbieten die Quarantänebestimmungen ebenso wenig wie ein paar Tropfen guten Wein.

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