Wir stellen Ihnen das ganze Jahr über einmal pro Monat eine andere deutsche Minderheit vor. Dabei schauen wir über den Tellerrand in andere Länder. Dieses Mal werfen wir einen Blick nach Zentralasien. Wir übernehmen den Artikel in deutscher Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von „Karpatenblatt – Magazin der Deutschen in der Slowakei“.


Mit etwa 10.000 Angehörigen ist die deutsche Minderheit in Usbekistan in den vergangenen Jahrzehnten drastisch zurückgegangen. Ende der 1980er Jahre war die deutsche Bevölkerungsgruppe dort noch fünfmal größer.

Die verbliebenen Deutschen Usbekistans leben vor allem in den vier Städten Taschkent, Buchara, Samarkand und Fergana. Dort hat die Organisation Kulturgesellschaft der Deutschen Usbekistans e.V. „Wiedergeburt“ Kulturzentren, die vielfältige Kultur- und Bildungsprogramme anbieten.

Die Arbeit in den Kulturzentren der „Wiedergeburt“ richtet sich besonders an die Jugend. In Fergana fand beispielsweise 2015 ein Tanzfestival statt, bei dem sowohl deutsche als auch usbekische und internationale Tänze zu sehen waren. Im darauffolgenden Jahr wurde ein Theaterfestival der deutschen Sprache organisiert, an dem sich Jugendliche der vier Kulturzentren beteiligten.

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Patricia von Mellenthin

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