Wochenlang wurde spekuliert, wo Gurbanguly Berdimuhamedow abgeblieben sei. Seit dem 5. Juli hatte er keine Auftritte mehr in der Öffentlichkeit. Und was waren da im Internet nicht alles für Gerüchte über den Präsidenten Turkmenistans zu lesen? Er sei an Nierenversagen gestorben. Oder in Deutschland, wo seine Mutter in einem Krankenhaus behandelt werde.

Am 4. August hatte das turkmenische Staatsfernsehen ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie der seit 2007 autoritär regierende Berdimuhamedow seine Sommerferien verbringt. Eine halbe Stunde lang konnten die Turkmenen ihrem Präsidenten dabei zusehen, wie er reitet, Bowling spielt, einen neuen Song mit seinem Enkel aufnimmt oder in einem Geländewagen am Krater von der Dewerze Runden dreht. Zweifler behaupteten, es handle sich um Archivaufnahmen. Am 11. August eröffnete Berdimuhamedow schließlich das erste Kaspische Wirtschaftsforum und bewies so: Ja, er lebt noch.

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