Usbekistan ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Mit den dortigen Wirtschaftsreformen eröffnen sich auch für Kasachstan neue Möglichkeiten. Nicht umsonst ist 2019 das „Jahr Usbekistans in Kasachstan“.

Welche Optionen es gibt, wurde in dieser Woche auf dem kasachisch-usbekischen Wirtschaftsforum in Taschkent sondiert. Neben dem stellvertretenden Außenminister Kasachstans, Jermek Koscherbajew, und dem stellvertretenden Minister für Investitionen und Außenhandel Usbekistans, Laziz Kudratow, nahmen mehr als 200 Vertreter aus Wirtschaft, staatlichen Unternehmen und Behörden beider Länder daran teil. Koscherbajew betonte in seiner Rede, dass die Intensivierung des Handels, zunehmende Investitionen und die Entwicklung der Verkehrs– und Logistikkooperation die drei Hauptpunkte in den künftigen Handels– und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Kasachstan und Usbekistan sind. 2018 belief sich der Handelsumsatz zwischen den beiden Ländern auf 2,488 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 25,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Exporte Kasachstans stiegen um 31,6 Prozent auf 1,643 Milliarden US-Dollar an. Die Importe aus Usbekistan nach Kasachstan vergrößerten sich um 14,8 Prozent – auf 845 Millionen US-Dollar.

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