Karina Yessimova

Vom  25. bis 30. März fand in Qysylorda eine nationale Deutscholympiade statt, an der begabte Schüler aus ganz Kasachstan teilgenommen haben. Ich war eine  Teilnehmerin dieses Ereignisses.

Dafür musste ich zuvor einige Stufen erklimmen: Die erste Stufe war in meiner Schule, die zweite auf Bezirksebene und die dritte Stufe in der Oblast, wo ich auf den ersten Platz kam. Ich komme aus Nordkasachstan und habe mich sehr über dieses Ergebnis gefreut. Insgesamt traten aus Nordkasachstan 35 Schüler bei der nationalen Olympiade an. 14 von ihnen konnten in ihren jeweiligen Kategorien Preise gewinnen.

Fast zwei Tage fuhren wir mit dem Zug nach Qysylorda und lernten uns in dieser Zeit kennen. Am Ziel trafen wir die netten Veranstalter, die uns gleich mit unserem Gepäck geholfen haben. Anfangs war das Wetter toll,  aber dann folgten drei Tage Regen. Wir wohnten im Internat „Bilim-Innovation“, wo wir uns sehr wohl fühlten, weil die Atmosphäre freundlich war. Jeden Tag gab es leckere Mahlzeiten und außerdem ein  interessantes Unterhaltungsprogramm. Gleich am ersten Tag gab es zur Eröffnung der Olympiade ein Konzert, welches uns, obwohl wir ein bisschen müde waren, sehr gefallen hat.

Bereits am nächsten Tag war die Olympiade. Es gab einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Die Aufgaben waren nicht einfach, doch ich habe sie sehr gut gelöst. Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Olympiade sehr transparent war. Wir hatten dabei keine Möglichkeit, etwas im Internet zu suchen, und alles wurde videoüberwacht.

In Qysylorda haben wir jedoch nicht nur gearbeitet, sondern auch viele verschiedene Sehenswürdigkeiten besucht. So hatten wir die Möglichkeit, zum Gedenkkomplex für Korkut-Ata zu fahren. Das ist ein wunderbarer Ort, der dem kasachischen Komponisten Dede Korkut gewidmet ist: mit einem Museum, einem Theater und einem Denkmal. Neben dieser interessanten Exkursion waren wir im „Park der nationalen Zeichen“ und in einem Kaufhaus. Am besten hat mit aber die Disco gefallen, weil wir dort ausgelassen tanzen konnten.

Am letzten Tag war die Siegerehrung. Ein spannender Augenblick, denn nicht alle Teilnehmer konnten sich über einen Preis freuen. Doch diejenigen, die erfolgreich waren, sind nun der Stolz  ihrer Schulen und Eltern. Jedes Mal, wenn jemand aus unserer Region einen Preis gewonnen hat, haben wir einander voller Begeisterung gratuliert. Innerlich wahnsinnig aufgeregt, musste ich lange warten, bis endlich mein Name genannt wurde. Ich kam auf den dritten Platz, erhielt ein Diplom und ein Geschenk. Außerdem kam unsere Region Nordkasachstan auf den zweiten Platz. All das haben unsere Lehrer und Familien mit ihrer Unterstützung möglich gemacht. Gleich nach Preisverleihung packten wir  unsere Taschen und fuhren zum  Bahnhof. Während der Heimfahrt spielten wir verschiedene Spiele und beobachteten die  malerische Landschaft. Als wir zurückkamen, erwarteten uns schon unsere Eltern und Freunde und gratulierten uns.

Ich finde, dass die Organisation der Olympiade auf sehr hohem Niveau  war. Vor allem die  Veranstalter und die Jugendlichen waren ausgesprochen hilfsbereit und gastfreundlich. Ich bin überzeugt, dass sich alle Teilnehmer gern an diese Tage erinnern.

Karina Yessimova (Foto: Mitte) besucht die 10. Klasse am Gymnasium Kornejewka/Sankt Lorenz.

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