Die kasachische Regierung und der DAX-Konzern Siemens haben am vergangenen Freitag ein Memorandum unterzeichnet. Beide Seiten wollen ihre technologische Partnerschaft und die Zusammenarbeit im Bereich Digitalisierung vertiefen.

Die Digitalisierung bleibt auch im neuen Jahrzehnt einer der wirtschaftlichen Megatrends. Auch Kasachstan will mit seinen ehrgeizigen Wachstumsplänen davon profitieren. Um das Thema drehte sich am Wochenende das Gespräch zwischen dem kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew und Siemens-Chef Joe Kaeser, die sich am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz über die Investitionspartnerschaft zwischen Kasachstan und dem DAX-Konzern austauschten.

Trotz der erfolgreichen Umsetzung bisheriger Digitalisierungsprojekte gebe es in dem Zusammenhang „eine Reihe weiterer Fragen, die es zu klären gilt“, so Tokajew. Die kasachische Regierung und Siemens hatten tags zuvor zudem ein Memorandum unterzeichnet, das den Handels- und Investitionsbeziehungen beider Seiten zusätzliche Impulse verleihen soll.

Auf der 56. Münchner Sicherheitskonferenz zeigte sich Tokajew außerdem überzeugt, dass die Rolle der Region Zentralasien im geopolitischen Kontext künftig weiter wachsen werde. Der kasachische Präsident legte die Prioritäten seines Landes in den Beziehungen mit Russland, China, der EU, den USA und Afghanistan dar. Zudem unterstrich er den Beitrag Kasachstans im Kampf gegen den internationalen Terrorismus und Drogenhandel.

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