Smart Cities: Kasachische Städte werden schlauer

Smart Cities: Astana
Astana soll bald eine Smart City werden. Foto: Dominik Vorhöfer

Die fünf größten kasachischen Städte haben damit begonnen, smarte Technologien zu nutzen. Das verkündete der Minister für Information und Kommunikation Dauren Abajew bei einer Regierungssitzung Ende Dezember. Demnach werden Smart City-Technologien zurzeit in Aktöbe, Almaty, Astana, Karaganda und Schymkent eingeführt.

Die Modernisierungen werden durch das Programm „Digitales Kasachstan“ umgesetzt, welches die Effizienz städtischer Dienstleistungen verbessern soll. Es geht um die Nutzung neuer Technologien, wie das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz, die das Leben im großen Städten einfacher machen sollen. „Wir wollen einem Netzwerk von Smart Cities beitreten, um Bewertungen und Rückmeldungen von anderen Städten auf der ganzen Welt zu erhalten, und Aufmerksamkeit auf unsere urbanen Zentren und deren touristisches Potenzial zu lenken“, so Abajew.

Das Konzept Smart City umfasst die Idee, dass Städte in Zukunft effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver werden sollen. Präsident Nursultan Nasarbajew nannte bei seiner Rede an die Nation die Modernisierung von Städten als entscheidenden Schritt, um zu den 30 höchstentwickelten Staaten der Welt zu gehören.

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