Immer mehr Studenten drängen an deutsche Hochschulen. Zum Wintersemester 2018/2019 sind so viele Studierende an Universitäten und Fachhochschulen eingeschrieben wie nie zuvor, teilte das Statistische Bundesamt in dieser Woche mit.

So sind im laufenden Semester 2.867.500 Studenten immatrikuliert – 0,8 Prozent mehr als im Wintersemester davor. Angesichts der steigenden Zahlen verlangen die Hochschulen finanzielle Planungssicherheit: „Wer ein nachfragegerechtes Lehrangebot will, muss den Hochschulen Sicherheit für ihre Planungen geben“, sagte Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, mit Blick auf den Hochschulpakt.

Nötig sei auch ein besseres Zahlenverhältnis zwischen Hochschullehrern und Studenten, um überfüllte Vorlesungen und Seminare zu vermeiden. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hält es hingegen für fraglich, ob der Andrang auf die Hochschulen dauerhaft anhalte und verwies auf die sinkende Zahl von Studienanfängern. 508.800 Menschen begannen 2018 erstmals ein Studium in Deutschland – 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Bedenklich sei vor allem der Rückgang in Fächern, in denen Fachkräfte fehlen, zum Beispiel in den Fächern Maschinenbau und Verfahrenstechnik. (dpa)

Die entsprechende Statistik können Sie hier abrufen.

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