Nicht mehr wegzudenken als Institution, welche Brücken zur Wissenschaftsgemeinschaft in Deutschland und Kasachstan schlägt, ist die Deutsch-Kasachische Universität.

Ihr erklärtes Ziel war und ist bis heute die Ausbildung von Fachkräften nach deutschem Vorbild, die auf dem kasachischen Arbeitsmarkt vor allem in ingenieur-wissenschaftlich-technischen Bereichen benötigt werden. Vor diesem Hintergrund wurde die Deutsch-Kasachische Universität (DKU) im Jahr 1999 auf private Initiative von Kasachstanern und Deutschen gegründet.

Ein Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Kasachstan bildet die rechtliche und politische Grundlage für die Arbeit der DKU. Mehrere Evaluierungen durch das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Republik Kasachstan sowie durch den DAAD bescheinigen der DKU eine hohe Qualität in Studium und Lehre. Sorgfältig ausgewählte und auf die hohen Anforderungen der DKU eingestellte heimische Lehrkräfte sichern gemeinsam mit engagierten Professoren und Dozenten der deutschen Partnerhochschulen das gegebene hohe Niveau der Ausbildung. Die Lehre an der DKU erfolgt nach Curricula, die sowohl die staatlichen Standards Kasachstans als auch die Anforderungen der deutschen Partnerhochschulen beinhalten.

Hervorragende Studierende der DKU haben die Möglichkeit, zusätzlich zu ihrem Examen in Kasachstan nach einem längeren Studien und Praxisaufenthalt in Deutschland einen deutschen Studienabschluss zu erreichen. Dazu hat die DKU mit ihren deutschen Partnerhochschulen besondere Vereinbarungen über die beiderseitige Anerkennung von Examen auf der Basis gemeinsamer Curricula getroffen.

Zu Beginn des neuen Semesters fanden bereits zahlreiche Aktivitäten in der Deutsch-Kasachischen Universität statt.

XII. Sommeruniversität zum Thema „Nachhaltige Entwicklung und effektive Ressourcenpolitik“

Mitte August wurde an der DKU schon zum 12. Mal die Internationale Sommeruniversität, diesmal zum Thema „Nachhaltige Entwicklung und effektive Ressourcenpolitik“ durchgeführt. Die 50 Teilnehmer aus fünf Ländern (Kasachstan, Deutschland, Kirgisien, Usbekistan, Tadschikistan) erörterten in drei Seminaren eine Vielzahl aktueller Fragen und Probleme des Übergangs zu einer nachhaltigen Entwicklung. Neben dem Zuwachs an fachlichem Wissen bestand der Effekt für die Teilnehmer auch im Kennenlernen von Entwicklungsfragen der vertretenen Länder sowie im Knüpfen persönlicher Kontakte.

Geländepraktikum zu “Problemen des Wassermanagements im ländlichen Raum”

Ende August nahmen Masterstudierende des Studiengangs “Wassermanagement” zusammen mit den Masterstudierenden des Studiengangs “Naturressourcen-Management” an der Kirgisischen Nationaluniversität an einem Geländepraktikum zu „Problemen des Wassermanagements im ländlichen Raum“ teil. Dabei führten sie unter Leitung von Professor Tilman Rost (FU Berlin) praktische Untersuchungen im kirgisischen Dorf Kara-Suu (Naryn Oblast) durch.

Besuch der Schule №48

Um die Zielgruppen der DKU gründlich über die Studienprogramme der Einrichtung zu informieren, richtete die DKU eine Informationsveranstaltung aus. So besuchten Mitte September 2013 die Schüler der Schule Nr. 48 die Universität. Der Prorektor Prof. Bodo Lochmann präsentierte den Jugendlichen die Universität und stellte ihnen die Möglichkeiten eines Studiums vor.

Die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen präsentierte die technischen Studiengänge und führte ein interessantes Experiment mit einer Wärmebildkamera durch. Die Schüler betraten auch die Labore für Physik, Elektrotechnik und das Energielabor der Universität, wo ihnen die moderne Technik zur Durchführung von verschiedenen Praxisversuchen demonstriert wurde.
Der Studentenrat der DKU (Stura) stellte den Schülern das studentische Leben an der DKU und seine Arbeit vor. Zum Abschluss wurde mit den Gymnasiasten ein Quiz gespielt.

Besuch des Dorfes „Tau-Turgen“

Die aus drei Ländern stammenden neuen Studierenden des Masterstudiengangs “Integriertes Wassermanagement” machten Anfang September im Rahmen ihrer Einführungslehrveranstaltung unter Leitung von Prof. Dr. Tilman Rost (Gastdozent von der Freien Universität Berlin) und Dr. Barbara Janusz-Pawletta (DKU) eine Exkursion in das Dorf Tau-Turgen. Dort gibt es zwei Regenwassernutzungsanlagen, die vor zwei Jahren erbaut wurden.

Geburtstag der Stadt Almaty

Im ganzen Monat September wurde in Almaty der Geburtstag der Stadt gefeiert. Daran beteiligten sich auch Studierende der DKU, die bei der Organisation und Durchführungen verschiedener Veranstaltungen mithalfen, wie zum Beispiel dem „Internationalen Puppenfestival” oder dem „Apfelfest“ im Park des Präsidenten.

„Logistik verbindet“

Mitte Oktober führt die Deutsch-Kasachische Universität gemeinsam mit dem Verband der Deutschen Wirtschaft in der Republik Kasachstan (VDW), dem Fraunhoferinstitut IFF Magdeburg sowie in Kooperation mit der BVL International (Bundesverband Logistik) in Almaty ein Deutsch-Kasachisches Logistikforum unter dem Motto „Logistik verbindet“ durch. Erwartet werden etwa 60 Teilnehmer aus deutschen und kasachstanischen Unternehmen, Organisationen und Hochschulen, die eine Vielzahl aktueller Fragen der Entwicklung der Logistik sowohl in beiden Ländern als auch grenzüberschreitend erörtern werden.

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