Das „Fest der Buchstaben“ – so wird er auch genannt, der Tag der kyrillischen Schrift.

Am 24. Mai wird besonders in Bulgarien und Mazedonien an die heiligen Brüder Kyrill und Method erinnert, die für viele die Urväter der Schrift bedeuten. Wissenschaftlich ist es jedoch umstritten, wer die kyrillische Schrift erfunden hat. Die zwei Brüder aus Thessaloniki lebten im 9. Jahrhundert und arbeiteten als christliche Missionare im slawischen Raum. Sicher ist, dass sie die Vorform des Kyrillischen, nämlich die glagolitische Schrift, erfanden. Das kyrillische Alphabet mit seinem slawischen Ursprung hat sich über die Jahrhunderte hinweg von Europa bis Asien verbreitet. Unter Stalin wurde 1940 die kyrillische Schreibweise für das Kasachische übernommen. Die Pläne der Regierung, das Kasachische einer Latinisierung zu unterziehen, konkretisieren sich zurzeit. Bis 2025 soll die Umstellung des Alphabets abgeschlossen sein.

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