Im Ruhgebiet herrscht immer noch Ausnahmezustand in vielen Parkanlagen und Wäldern. Das Ausmaß des Pfingst-Unwetters im Ruhrgebiet ist noch immer nicht zu überblicken. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung meldet, dass allein in Essen finanzielle Schäden von fast 65 Millionen entstanden seien. Durch das Sturmtief „Ela“ wurden rund 80.000 Bäume zerstört. Gerade jetzt im Sommer fehlen die großen Bäume, denn sie spenden Schatten. In vielen Gärten und Parks liegen immer noch entwurzelte Bäume herum. In Essen und Mühlheim sind nach Angaben der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung je 20.000 grüne Riesen beschädigt. Nun haben einige Unternehmen eine Baumpflanzaktion für das Ruhrgebiet gestartet. Auch der öffentliche Nahverkehr wurde erheblich gestört. In Düsseldorf sind darüber hinaus 106 Ampeln beschädigt worden. Damit sind die zerstörten Bäume nicht die einzigen Folgen des Pfingststurmes. Es gibt auch Schäden an Zapfstellen, Wasserleitungen, Laternen und Zäunen. In Düsseldorf sind insgesamt 357 städtische Gebäude beschädigt worden, darunter viele Schulen. Außerdem haben 15 Kindertagesstätten Schäden im Außengelände gemeldet. In jeder Kommune des Ruhrgebiets kämpfen die Kämmerer mit den Auswirkungen des Sturms. Dazu gibt es in Düsseldorf die Idee, einen „Ela-Sturmholztag“ zu veranstalten. Gegen eine Spende können sich Bürger das Bruchholz mitnehmen und als Brennholz verwerten. (DV)

 

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