Das Right Livelihood College (RLC) am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn bietet in Kooperation mit der Michael Succow Stiftung ein durch den DAAD finanziertes Promotionsstipendium an.
Gesucht werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Zentralasien, dem Kaukasus oder der Mongolei, die ein empirisches Forschungsprojekt zum Thema „Management und Planung von Schutzgebieten, Naturschutz und lokale Partizipation“ durchführen möchten.
Hintergrund
Weltweit gewinnen neue, innovative Konzepte für Schutzgebiete, insbesondere mit Verabschiedung des Kunming-Montreal Biodiversity Framework (Target 3) an Bedeutung. Sie sollen Biodiversität bewahren und zugleich nachhaltige Entwicklungsperspektiven für die lokale Bevölkerung schaffen.
Insbesondere in ländlichen Regionen, in denen Lebensgrundlagen stark von natürlichen Ressourcen abhängen, ist die Verbindung von Naturschutz, partizipativer Verwaltung und Teilhabe sowie regionaler Entwicklung eine zentrale Herausforderung.
Das Promotionsprojekt soll hierzu einen wissenschaftlich fundierten, praxisrelevanten Beitrag basierend auf einer Fallstudie in einem Land Zentralasiens, des Kaukasus oder der Mongolei leisten.
Das durch den DAAD geförderte Stipendium umfasst:
– einen zweimonatigen Sprachkurs in Deutschland (ab August 2026),
– anschließend 40 Monate als Junior Researcher am ZEF in Bonn (ab Oktober 2026),
– Mittel für Reise- und Feldforschung.
Im ersten Jahr nehmen die Promovierenden am strukturierten Doktorandenprogramm des ZEF teil.
Bewerbung
Bewerben können sich qualifizierte Personen einschlägiger Fachrichtungen mit sehr gutem Masterabschluss und nachweisbarer Forschungskompetenz.
Bewerbungsschluss ist der 5. April 2026.
Bewerbung per E-Mail an Dr. Till Stellmacher: t.stellmacher[at]uni-bonn.de























