Russland will mehr als 30 politische Gruppierungen aus Syrien zu Verhandlungen zusammenzubringen. Diesen Vorschlag machte die russische Delegation während der siebten Verhandlungsrunde der Syriengespräche, die diese Woche in Astana stattfand.

Außerdem wurde eine gemeinsame Erklärung der Garantiemächte Iran, Russland und Türkei angenommen. Die Erklärung betont den Fortschritt, der im Kampf gegen terroristische Gruppen wie den „Islamischen Staat“ gemacht wurde, beschäftigt sich aber auch mit der Freilassung von Kriegsgefangenen. Dabei geht es um 250.000 bis 300.000 Menschen. „Wir hoffen, dass alle Ergebnisse der Verhandlungen vollständig umgesetzt werden“, sagte Kasachstans Außenminister Kairat Abdrachmanow, der das Abschlussdokument präsentierte.

Teile der syrischen Opposition kündigten bereits an, nicht an dem von Russland geplanten Kongress, der am 18. November im russischen Sotschi abgehalten werden soll, teilzunehmen. Sie fordern, dass sämtliche Friedensverhandlungen zu Syrien unter Leitung der Vereinten Nationen (UN) in Genf stattfinden sollen. Ein achtes Astana-Treffen soll es noch im Dezember geben.

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