Ausnahmezustand EXPO-2017

In den sozialen Netzwerken verbreitet sich am Mittwoch, 16. November, ein Video, in dem Bauarbeiter den Einsturz einer Anlage drehen. Der Direktor der Presseabteilung der EXPO Sergej Kujanow bestätigt darauf den Einsturz einer dekorativen Brückenstruktur zwischen zwei Pavillons. Ihm zufolge gäbe es keine Verletzten. Medienberichten zufolge, sei ein Arbeiter als Folge eines abstürzenden Gebäudeteils verletzt worden. Dabei handele es sich allerdings um einen Bauarbeiter, der nicht am Ort des Einsturzes gewesen sei. Auch Kujanow dementiert die Meldung: „Er war nicht da, das Stück des Bauwerks wiegt 320 Tonnen, wenn ein solches Gewicht auf das Bein fällt, dann wäre die Konsequenz für einen Menschen katastrophal.“ Der Einsturz wurde ebenfalls vom Pressesprecher der Firma BI-Gruppe Gauchar Karimowa und dem offiziellen Vertreter des Innenministeriums von Kasachstan Ruslan Imankul bestätigt. Spezialisten untersuchen nun die Ursache des Zusammenbruchs der Brückenstruktur. Die Internationale Ausstellung beginnt nächstes Jahr und lädt vom Juni bis September Besucher aus aller Welt ein.