„Die Kunst – das sind wir“ – unter diesem Motto stand das bilinguale Forum. Zehn Tage lang haben die Jugendlichen an verschiedenen Workshops teilgenommen. 15 Teilnehmer lernten Deutsch, bastelten, tanzten und spielten Theater. Das bilinguale Forum wurde unterstützt von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Taschkent und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Jeder Morgen begann mit einer Deutschstunde. Lehrerin Jekaterina Goldajewitsch brachte den Teilnehmern deutsche Lieder und Spiele bei. Durch den interaktiven Unterricht konnten einige Teilnehmer schon bald erste Sätze fehlerfrei sprechen.

Anschließend lud Tanz-Expertin Alija Machmutowa alle Teilnehmer zum Tanz ein. Sie ist Absolventin der Tanz– und Choreografie-Hochschule in Taschkent. Innerhalb des zehntägigen Forums hat sie mit den Teilnehmern fünf Tänze einstudiert: Walzer, Tango, Hip-Hop sowie deutsche und usbekische Tänze.

Die Jugendlichen üben seitdem fleißig, um für das nächste Tanzfestival bereit zu sein. Es wurde nicht nur getanzt, sondern auch Theater gespielt. Der Schauspieler Wjatscheslaw Zsju hat die Teilnehmer auf das Theaterfestival vorbereitet. Es soll im September zum achten Mal in Taschkent stattfinden. Zsju arbeitet seit drei Jahren als Theaterpädagoge für Aktivisten des Theater-Klubs der Deutschen in Taschkent. Er spielt auch im Theater „Ilhchom“.

Kreativ waren die Teilnehmer auch beim Bastel-Workshop. Aus Trauerweiden-Ästen und Fäden haben sie Traumfänger gebastelt. Sie sind ein beliebter Talisman.

Christina Malachowa

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