Ein Vierteljahrhundert wird das Deutsche Haus in Almaty in dieser Woche. Am 25. August 1994 öffnete es erstmals seine Türen. Es war die Zeit des Umbruchs: Das Land Kasachstan war den Kinderschuhen noch nicht entwachsen, da hatten es schon hunderttausende Menschen verlassen. Insbesondere die Deutschen suchten ihr Glück lieber in der gerade wiedervereinigten Bundesrepublik.

Also suchte die Bundesregierung eine Möglichkeit, um das Leben der Kasachstandeutschen vor Ort zu verbessern. Die damalige Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (heute: GIZ) kaufte das Gebäude in dem Wohnviertel Samal-3 und verwaltete es bis Juli dieses Jahres. Seitdem gehört es der Stiftung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“. Sie behält das Deutsche Haus als südliche Filiale.

Lange Zeit war es war es ein Treffpunkt von Organisationen aus Deutschland wie Kasachstan: das Goethe-Institut, die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Deutsch-Kasachische Assoziation der Unternehmer hatten hier ihren Sitz. Heute sind die meisten Büros von der „Wiedergeburt“ belegt. Außerdem befindet sich hier die Redaktion der DAZ.

Das Deutsche Haus in Almaty kann auf bewegte 25 Jahre zurückblicken. Es hat in dieser Zeit viele Menschen gehen und kommen gesehen, zum Beispiel den ersten Präsidenten Kasachstans, Nursultan Nasarbajew. Vielleicht schaut er ja in den kommenden 25 Jahren noch einmal vorbei.

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