Heute wie damals wachsen Kinder in eine sich immer rascher verändernde Gesellschaft hinein. Viele Jugendliche vermissen eine Perspektive für ihr Leben. Wie kann die Schule zukünftige Veränderungen vorausschauend berücksichtigen, damit sie dem gesellschaftlichen Wandel nicht hinterherhinkt? Welche Grundfähigkeiten muss sie ausbilden, damit junge Menschen ihr Leben mit Phantasie und Verantwortungsbewusstsein meistern können? Eine Schule, die in ihrer Methode den Entwicklungsprozessen des Lebens folgt, hat die besten Voraussetzungen, Kinder und Jugendliche auf ihre Zukunft vorzubereiten.

Das erste Gymnasium ist eine innovative Bildungseinrichtung, die sich in ihrer Arbeit an der Entwicklung der Schüler entsprechend ihren Begabungen orientiert. Das Gymnasium wurde 1990 auf der Basis der physikalisch-mathematischen Schule Nr. 35 gegründet. Die zugrunde liegenden konzeptuellen Ideen des Gymnasiums bestimmen Ziele und Aufgaben sowohl der Schul– und Erziehungsarbeit als auch der Forschungsarbeit der Lehrer.

Im Gymnasium gibt es einen methodischen Dienst, der die Lehrer bei den stetigen Fortbildungen unterstützt. Diese finden nicht nur in den Fortbildungsinstitutionen der Stadt Petropawlowsk und der Republik Kasachstan, sondern auch im Ausland (in den USA, in Deutschland und Russland) statt. Die Lehrer nehmen an zahlreichen nationalen und internationalen Konferenzen, Seminaren und Tagungen teil.

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Das Gymnasium ist demokratisch bei der Aufnahme der Schüler: Es nimmt Kinder aus verschiedenen Teilen der Stadt und des Gebiets auf, die ganz verschiedene Begabungen haben. In der achten Klasse wählen die Schüler die Fächer, die sie weiter vertieft erlernen wollen. Es gibt vier Richtungen: Mathe-Physik, Chemie-Biologie, Fremdsprachen, Literatur und Russische Sprache.

Eine wichtige Rolle spielt im Gymnasium die Arbeit mit sprachbegabten Kindern, die die Möglichkeit haben, am DSD-Projekt teilzunehmen und am Ende ihre Kenntnisse in einer Deutschprüfung zu beweisen. Seit 2003 nimmt das erste Gymnasium am DSD-Projekt teil und seit 2008 besitzt es den offiziellen Status als DSD-Schule. Das ermöglicht die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen der Deutschen Botschaft in Astana und des Generalkonsulats in Almaty.

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Die Sprache ist die wichtigste Brücke von Mensch zu Mensch, vom Menschen zur Welt. Sie ist Ausdruck der Kultur, was wir besonders durch die PASCH-Initiative erleben. Im Rahmen der Kulturentwicklung unterstützt unsere Schule die Projekte der Deutschen Botschaft, wie Fußballmeisterschaften sowie die Ausstellungen „100 Jahre Erster Weltkrieg“ und „Märchenwelt der Gebrüder Grimm“.

Um das Interesse an der deutschen Sprache zu wecken und weiterzuentwickeln, organisiert die Schule in den Ferien Sprachreisen nach Deutschland, DSD-Sommerschulen, verschiedene Schulwettbewerbe und traditionelle Feste. Die engagierte Arbeit der Lehrer ist eine große Hilfe für die jetzigen Schüler des Gymnasiums ebenso wie Absolventen, wie zum Beispiel Roman Safronov. Er besuchte im Oktober dieses Schuljahres das Alumni-Treffen der PASCH-Schulen in Taschkent.

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Außerdem sind die Absolventen des Gymnasiums Stipendiaten verschiedener internationaler Austauschprogramme des DAAD, des PAD-Programms, ACCELS, des SOROS-Programms oder des Programms „Kollegs der Welt“. Neun Absolventen erhalten das „Bolaschak“-Stipendium. Sie studieren in England, Kanada, Schweden, Norwegen, Deutschland, den USA, Russland und den Niederlanden.

Das erste Gymnasium will Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf breiter Grundlage entwickeln, sodass die jungen Menschen den sich wandelnden Anforderungen der Gesellschaft und der spezialisierten Berufswelt gewachsen sind. Das Gymnasium stellt sich als Ziel, Initiativkraft und Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt zu wecken und zu schulen. Die Lehrer ermutigen die Schüler, individuell zu urteilen und selbstbestimmt zu handeln.

Darja Koschkina, Junge Redakteurin des 1. Gymnasiums

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