Der Deutschlandbesuch des kasachischen Staatspräsidenten Kassym-Schomart Tokajew stand ganz im Zeichen der deutsch-kasachischen Wirtschaftsbeziehungen. In einer Rede vor dem „Berliner Eurasischen Klub“ am vergangenen Freitag hob Tokajew abermals die Bedeutung Deutschlands als strategischer Partner hervor.

Er betonte in dem Kontext die Bereitschaft seines Landes, deutschen Unternehmen eine Reihe von Vorzügen zu gewähren, etwa durch die „Befreiung von Steuern in speziellen Wirtschaftszonen, die Bereitstellung von Infrastruktur“ und andere Maßnahmen. Die Nationale Agentur „Kazakh Invest“ und der Kasachische Fonds für Direktinvestitionen seien angewiesen worden, spezielle Büros zur Zusammenarbeit mit deutschen Firmen zu eröffnen, so Tokajew.

Während seines zweitägigen Besuchs in Berlin traf das kasachische Staatsoberhaupt etliche Vertreter deutscher Unternehmen, darunter den Generaldirektor für Außenbeziehungen bei Volkswagen, Jens Hanefeld. Im Gespräch mit den führenden Vertretern der „Deutsche Bahn AG“ Ronald Pofalla und Niko Warbanoff ging es um Zusammenarbeit im Transportbereich. „Ich bin nach Deutschland gekommen, um goldene Brücken zu legen“, sagte Tokajew. „Wir brauchen Ihre Investitionen, Ihre Präsenz.“

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