Die Zahl der Zuwanderer in die Bundesrepublik ist so hoch wie seit 1993 nicht mehr. Laut aktuellem Migrationsbericht kamen im Jahr 2013 gut 1,23 Mio. Menschen nach Deutschland, die meisten von ihnen aus der Europäischen Union. Die meisten Zugezogenen kommen aus Polen, Rumänien und Bulgarien. Bundesinnenminister Thomas de Mezière sagte, dass es auch Wanderungsbewegungen aus den Euro-Krisenländern Griechenland und Spanien nach Deutschland gäbe. In der Bundesrepublik ist nicht nur die Zahl der Zuwanderer gestiegen, sondern auch die Zahl der Abwanderer. 800.000 Menschen verließen Deutschland. Der Zuwanderungsbericht wurde vom Bundesamt für Flüchtlinge und Migration erarbeitet und verabschiedet. Neben den allgemeinen Wanderungsdaten zu Deutschland beinhaltete er eine genaue Darstellung der Zuwanderergruppen und einen europäischen Vergleich zum Migrationsgeschehen sowie der Asylzuwanderung. (DV)

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