„Ich bin noch nie auf Schnee gewandert, es fühlt sich an wie auf Wüstensand“, sagt Louise R. Die australische Reporterin kam anlässlich der Asiade nach Kasachstan und entdeckte die Naturschönheiten des Landes.

/Bild: Alexander Kutscherjawko. ‚Großer Almatyner See.’/

Es ist die erste Reise der Reporterin Louise R. nach Kasachstan. Vom Besuch der Charyn Canyons erzählt sie begeistert. Dann wird die Australierin wieder still und stapft weiter.
Auf 3.000 Metern Höhe wird die Luft dünner. Louise ist auf dem Weg vom Großen Almatyner See in Richtung Turistow-Pass, vorbei am Observatorium und der Kosmosstation. Der Weg ist breit, fast überall ausgetreten und nicht steil.

Vom See sieht man nicht viel. Er ist zugefroren. „Man kann hier Schlittschuh laufen“, sagt Sascha K., der erfahrene Bergführer. „Natürlich kann man im Winter nicht so hoch hinauf. Man muss vorsichtig sein. Das Wetter schlägt schnell um, und die Lawinengefahr ist nicht zu unterschätzen. Aber eine Wanderung lohnt sich auf jeden Fall.“

Der Ausflug ins Tien-Schan-Gebirge ist allen zu empfehlen, die einen gemütlichen Aufstieg zwischen zwei und drei Stunden planen, um dem Smog der Stadt von Almaty zu entgehen und die erhabene Bergkulisse zu genießen.

Louise war stark beeindruckt und will im Sommer unbedingt nach Kasachstan zurückkommen. Von der Aussicht war sie geblendet und zwar im doppelten Sinn des Wortes. Daher gibt sie allen Wanderfreunden einen Tipp mit auf den Weg: Sonnenbrille nicht vergessen!

(Kontakt: alextravel4x4@mail.ru oder kasachstanreisen.de)

Von Marion von Zieglauer

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