In Kasachstan feierten die Gläubigen das Ende des Fastenmonats Ramadan. Das „Orasa-Ait“-Fest ist einer der wichtigsten religiösen Feiertage. Zum Fest richte Präsident Nursultan Nasarbajew ein Grußwort an das kasachische Volk.

Nursultan Nasarbajew gratulierte den Kasachstanern zum Feiertag „Orasa-Ait“. Diese Woche feiern die Muslime das Ende des Fastenmonats „Ramadan“. Das Fest ist ein wichtiger religiöser Feiertag für die Gläubigen in Kasachstan, aber auch in anderen muslimisch geprägten Ländern. Weltweit feiern rund 1,5 Milliarden Gläubige das Fastenbrechen.

Darum richtete auch Präsident Nursultan Nasarbajew zu Beginn der dreitägigen Feiertage seine Glückwünsche an das kasachische Volk und betonte gleichzeitig Multinationalität des muslimischen Feiertages: „ Von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum „Orasa-Ait“-Fest. Der Islam ruft die Menschheit auf zu Frieden, Ruhe und Stabilität. Diese hohen Werte vereinen nicht nur Muslime, sondern auch alle Menschen in Kasachstan. Daher ist „Orasa-Ait“ ein wahres Fest der Einheit aller Landsleute.“

Auch in Deutschland feiern die Muslimen das Ende des Ramadan mit dem Zuckerfest. In Kasachstan heißt das Fest zum Fastenbrechen „Orasa-Ait“. Es bedeutet kleines Opferfest und steht somit in direkter Verbindung mit dem großen Islamischen Opferfest „Kurban-Ait“, das dieses Jahr auf den 4. Oktober fällt. Das Islamische Opferfest Kurban-Ait ist der höchste muslimische Feiertag.

In Kasachstan ist es Tradition, zu „Orasa Ait“ seiner Familie, Nachbarn, Freunden oder Verwandten Geschenke zu machen. Einige Gläubige sind davon überzeugt, dass am ersten Tag des Orasa-Ait-Festes auch die Seelen der Verstorbenen anwesend sind. Es werden viele süße Speisen gereicht. Nach der langen Fastenzeit ist dies ein besonderer Moment.

Dieses Jahr wird das Ende des Ramadan von vielen kriegerischen Auseinandersetzungen in der arabischen Welt überschattet. So hat sich auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit einem Grußwort an die Muslime gewandt: „Der Ramadan ist eine Zeit der inneren Einkehr, des Dialogs und des Miteinanders, geprägt von gegenseitigem Respekt und Toleranz.“

Von Dominik Vorhölter